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Freiflächengestaltungssatzung



Mit der Freiflächengestaltungssatzung soll eine angemessene Durchgrünung und Gestaltung der bebauten Grundstücke im gesamten Stadtgebiet erreicht werden, um die Leistungsfähigkeit von Natur und Landschaft auch im besiedelten Bereich zu erhalten. Ziel der Satzung ist es, die Bepflanzung und gärtnerische Gestaltung der nicht überbauten Flächen eines Grundstückes sicher zu stellen. Dies geschieht beispielsweise über Regelungen für die Bepflanzung der Vorgärten und sonstigen Freiflächen sowie für die Eingrünung von Parkstellflächen.

Die Satzung ist auf Vorhaben anzuwenden, für die ein Bauantrag gemäß Thüringer Bauordnung gestellt wird.

Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen sind entsprechend der Satzung die für Weimar charakteristischen und stadtstrukturbildenden Grünzüge, Stadteingänge und Landwege zu erhalten und auszubauen, um der ständigen Verdrängung von Grünflächen Einhalt zu gebieten. Damit kann eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität auch im städtischen Bereich gewährleistet werden.

Die folgenden Grünachsen sind von einer Bebauung ausnahmslos freizuhalten:

    • Ilmaue
    • Asbachtal - Katzengraben
    • Lottetal - Kirschbachtal
    • Schanzengraben - Hospitalgraben - Merketal
    • Auf dem Gehädrich
    • Papiergraben - Auf dem Gehädrich
    • Hauptfriedhof - Wilder Graben
    • Dürrer Bach
    • Papierbach (Quellenberg)

    Die Sicherung, Schaffung und Entwicklung von Grün- und Freiflächen sind wesentliche Bausteine einer klimaangepassten Stadtentwicklung.


    Rechtsgrundlagen (Ortsrecht)

    Freiflächengestaltungssatzung der Stadt Weimar


    Rechtsgrundlagen (allgemein)

    Thüringer Bauordnung (ThürBO) § 8

    Zuständige Organisationseinheit(en)

    Ansprechpartner

      Steffen Graupner
      Email: gruenflaechen@stadtweimar.de
      Telefon: (03643) 762 943
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