Senioren

Orientierunghilfe zur Prüfung der eigenen Lebenssituation

Je früher Sie sich konkret mit Ihrer persönlichen Lebenssituation im Alter auseinandersetzen, desto eher lassen sich passende Lösungen finden.
Die folgende Checkliste kann Ihnen als Orientierungshilfe dienen. Nehmen Sie sich Zeit und beantworten Sie die Fragen für sich. Vielleicht haben Sie auch Gelegenheit, mit Angehörigen oder Freunden darüber zu sprechen.

Quelle: nach Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier, empirica

 

  • Gibt es Familienangehörige in der Nähe?
  • Gibt es Familienangehörige, auf die Sie sich im Fall zunehmender Hilfsbedürftigkeit verlassen können (z.B. Hilfe organisieren etc.)?
  • Gilt die familiäre Unterstützung auch im Pflegefall? Haben Sie darüber gesprochen?
  • Ist die familiäre Unterstützung mit einem Umzug verbunden und was wäre machbar?
  • Lässt sich die familiäre Unterstützung in getrennten Wohnungen organisieren oder ist das Zusammenleben in einer gemeinsamen Wohnung notwendig?

 

  • Haben Sie vertraute Bekannte, Freundinnen und Freunde? Leben sie in Ihrer Nähe?
  • Gibt es Freundinnen und Freunde, auf die Sie sich auch im Fall zunehmender Hilfsbedürftigkeit verlassen können (persönliche Hilfe, Hilfe organisieren etc.)?
  • Gilt die Unterstützung durch Freundinnen und Freunde auch im Pflegefall?
  • Ist die Unterstützung durch Freundinnen und Freunde mit einem Umzug verbunden (Wie lässt sich das organisieren? u.a.)?
  • Lässt sich die Unterstützung durch Freundinnen und Freunde in getrennten Wohnungen organisieren oder wäre das Zusammenleben in einer gemeinsamen Wohnung notwendig?

 

  • Ist Ihre Wohnung auch für den Fall zunehmender Hilfsbedürftigkeit geeignet?
  • Inwieweit müsste ein Umbau durchgeführt werden?
  • Könnten Sie sich in Ihrem Wohnumfeld auch bei eingeschränkter Mobilität selbstständig bewegen?
  • Ist die Versorgung für den täglichen Bedarf in Ihrer unmittelbaren Umgebung fußläufig möglich?

 

  • Haben Sie persönliche Kontakte in der Nachbarschaft?
  • Gibt es nachbarschaftliche Hilfe?
  • Inwieweit ist nachbarschaftliche Hilfe, z.B. in Form von Hilfeleistungen möglich?

 

  • Sind Sie ausreichend informiert über Pflegegrade und mögliche Leistungen der Kranken- und Pflegekassen?
  • Wissen Sie welche Kosten im Falle eines Heimaufenthaltes in etwa auf Sie zukommen würden und welchen Anteil die Pflegekasse oder andere übernehmen würden?
  • Wissen Sie, wo Sie Informationen und Tipps zu diesen Fragen bekommen können?

 

  • Sollte sich Ihre derzeitige Wohnsituation nicht als geeignet erweisen, sollten Sie sich rechtzeitig mit Alternativen vertraut machen. Kennen Sie die Wohnformen, die sich zum Wohnen im Alter anbieten?
  • Kennen Sie die vielfältigen Wohnformen im Alter und ihre Vor- und Nachteile?
  • Haben Sie einen Überblick über Preise der verschiedenen Wohneinrichtungen in Kombination mit ambulanter Pflege?

 

  • Wie hoch ist Ihr monatliches Budget?
  • Haben Sie Reserven für den „Notfall“?