Menschenrechtspreis der Stadt Weimar
Die Preisträgerin 2026
Olivia Bisa Tirko

Foto: Cuencas Sagradas/ Fundacion Pachamama
Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 17. Juni 2026 dem Vorschlag des Vergabebeirats zugestimmt, Frau Olivia Bisa Tirko aus Peru mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar 2026 zu ehren.
In der Begründung des Stadtrates heißt es:
„Olivia Bisa Tirko ist eine indigene Umwelt- und Menschenrechtsverteidigerin aus Peru und seit 2022 Präsidentin der autonomen Territorialregierung der Chapra im peruanischen Amazonasgebiet. Als erste Frau in einer solchen Position wurde sie weit über ihre Region hinaus zu einer der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen Umweltzerstörung, Rohstoffausbeutung und die damit verbundene zunehmende Bedrohung indigener Gemeinschaften. Die Gemeinschaft der Chapra schützt ein ca. 200.000 Hektar großes Gebiet des Amazonas, welches bis heute überwiegend intakt geblieben ist. Es ist für die Chapra unverzichtbare Lebensgrundlage. Dieses Gebiet weiterhin zu schützen und zu bewahren, dafür kämpft Olivia Bisa Tirko unermüdlich. [...]"



