Stadtchronik
700 v. Chr. – Archäologische Funde belegen die Existenz einer etruskischen Siedlung im Gebiet des heutigen Siena.
70 n. Chr. – Unter Kaiser Augustus wird die römische Stadt Saena Julia gegründet, die das Gebiet in die römische Welt einbindet.
6. Jh. – Unter der Herrschaft der Langobarden entwickelt sich Siena zu einem bedeutenden Handelszentrum in Mittelitalien.
1197 – Nach der Loslösung von der kirchlichen Herrschaft erhält Siena eine eigene Verfassung und beginnt, als freie Kommune zu agieren.
1260 – In der Schlacht von Montaperti besiegt die Sieneser Armee ihre Rivalen aus Florenz und festigt ihre regionale Machtstellung.
1348 – Die Stadt wird von der Pest heimgesucht, wobei mehr als die Hälfte der Bevölkerung ums Leben kommt, was die Stadt stark schwächt.
15. Jh. – Siena erlebt seine Blütezeit als finanzielles Zentrum Italiens mit bedeutenden Banken und einer lebendigen Kulturszene, in der zahlreiche Künstler tätig sind.
1555 – Nach langwierigen Kämpfen verliert Siena seine Unabhängigkeit; 1559 wird die Stadt Teil des Großherzogtums Toskana.
1865 – Siena votiert als erste Stadt der Toskana per Volksentscheid für den Anschluss an das neu gegründete Königreich Italien.
1966 – Als erste europäische Stadt führt Siena eine autofreie Innenstadt ein, ein Pionierprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung.
1995 – Die mittelalterliche Altstadt Sienas wird von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und gilt heute als eine der am besten erhaltenen historischen Stadtkerne Europas.











