Gesundheitsförderung und Prävention
Was hält Menschen gesund, was macht sie krank?
In der Gesundheitsförderung sind diese Fragen zentral, denn es geht in unserer Arbeit vor allem darum, gesundheitsförderliche Lebenswelten für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Unser Schwerpunkt liegt derzeit im Kinder- und Jugendbereich. Hier wird der Grundstein für ein gelingendes Aufwachsen gelegt. Dafür ist es notwendig, präventive Rahmenbedingungen von Geburt an zum Wohle eines jeden Kindes zu schaffen. Dabei arbeiten wir in einem Netzwerk, das viele Akteurinnen und Akteure der Stadt aus den Bereichen Gesundheit, Jugend und Soziales, Bildung und Stadtentwicklung verbindet.
Unsere Aufgabenbereiche
Baby-Willkommensbesuche – ein Angebot für alle frisch gebackenen Eltern.
Die Stadt möchte damit die neuen Erdenbürger willkommen heißen und den Eltern für diesen neuen Lebensabschnitt von Anfang an bestmögliche Unterstützung bieten. Alle Familien erhalten nach der Geburt ihres Kindes einen Brief mit einem Terminvorschlag für den Besuch ab der 4. Lebenswoche des Babys. Eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes besucht dann die Familie und überbringt Informationen zu familienunterstützenden Angeboten und Freizeitmöglichkeiten. Zudem gibt es kleine Geschenke von ehrenamtlichen Strickerinnen, der Klassik Stiftung Weimar und dem Arbeitskreis Jugendzahnpflege Weimar.
Angebote der Familienbildung, wie Elternkurse und Elternabende
Wir beraten die Einrichtungen zu Präventionsprogrammen und organisieren Veranstaltungen zu gesundheitsförderlichen Themen, wie beispielsweise auch in Krabbelgruppen
Wir beraten die Schulen zu Lebenskompetenzprogrammen und stellen Präventionsangebote zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise seelische Gesundheit, Umgang mit Medien und Sucht vor. Das Programm „Klasse 2000“ für Grundschulen begleiten wir mit Unterrichtsstunden.
Klasse2000 - Gesundheitsförderung & Prävention für die Grundschule
Suchtprävention verfolgt das Ziel, den Einstieg in den missbräuchlichen Konsum von legalen und illegalen Drogen als auch in stoffunabhängige problematische Verhaltensweisen zu verhindern bzw. zu minimieren. Ziel unserer Präventionsaktivitäten ist es, die Lebenskompetenzen von jungen Menschen zu fördern, sie in ihrer Selbstwirksamkeit und Kritikfähigkeit zu stärken. Die Angebote richtet sich an Schulklassen und Multiplikatorengruppen, wie Eltern und Pädagogische Fachkräfte.
Sie werden durch unsere Kooperationspartnerin Suchthilfe in Thüringen gGmbH umgesetzt.
Die Selbsthilfekontaktstelle ist Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema gemeinschaftliche Selbsthilfe. Sie koordiniert und unterstützt die örtlichen Selbsthilfegruppen. In Selbsthilfegruppen finden Menschen zusammen, die ein gemeinsames Thema verbindet, z.B. eine Erkrankung, eine besondere Lebenslage, ein Suchtproblem oder eine psychosoziale Krise.
Die Landesgesundheitskonferenz (LGK) agiert als institutionalisiertes Beschlussgremium für Gesundheitsziele und gesundheitspolitische Empfehlungen. Sie behandelt Fragen der gesundheitlichen Lebensbedingungen, der gesundheitlichen Versorgung und der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung mit dem Ziel der Koordinierung und Vernetzung.


