Warntag in Weimar: Bevölkerung reagiert aufmerksam – Technik wird modernisiert

Feuerwehr Weimar, ArchivbildFeuerwehr Weimar, ArchivbildFeuerwehr Weimar, Archivbild ©Stadt WeimarFeuerwehr Weimar, Archivbild ©Stadt Weimar

Beim heutigen bundesweiten Warntag hat die Warnung der Bevölkerung im Stadtgebiet Weimar flächendeckend funktioniert. Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz zieht eine überwiegend positive Bilanz: Das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für Warnmeldungen sei merklich gestiegen.

Um 11:00 Uhr wurden alle 15 Sirenen der Stadt mit dem einminütigen Alarmton „Warnung der Bevölkerung“ aktiviert. Parallel dazu wurden Warn-Apps wie NINA und KatWarn sowie der Dienst Cell Broadcast in weiten Teilen des Stadtgebiets wahrgenommen.

Auf den Anzeigetafeln der Deutschen Bahn im Weimarer Hauptbahnhof erschien sowohl die Warnmeldung als auch die nachfolgende Entwarnung. Auch Radio- und Fernsehprogramme berichteten über die Warnlage.

Um 11:45 Uhr wurde das Signal zur Entwarnung versendet. Dabei kam es jedoch zu Störungen bei der analogen Funkübertragung: Nur acht Sirenen lösten den einminütigen Dauerton zur Entwarnung aus.

Aufgrund dieser Störungen wurde auf eine zweite Entwarnung verzichtet.

Zukünftig werden die Sirenen digital aktiviert. Die entsprechenden Umbauten für digitale Empfangsgeräte sind bereits erfolgt. Geplant ist, die digitale Schaltung der Sirenen zum Warntag 2026 einzusetzen.

Der Warntag dient dazu, technische Warnsysteme auf ihre Funktionsfähigkeit zu testen und die Öffentlichkeit mit den verfügbaren Warnkanälen vertraut zu machen. Zu diesen Kanälen zählen:

das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundes, über das Warn-Apps wie NINA und KatWarn angebunden sind, Sirenen vor Ort, Lautsprecherfahrzeuge, Informationsmedien wie Radio, Fernsehen und digitale Anzeigetafeln, der Mobilfunkdienst Cell Broadcast, der Warnmeldungen direkt an Mobilgeräte versendet.