Bundesweiter Warntag: Weimar testet kommunale Warnsysteme

Bundesweiter Warntag 2026Bundesweiter Warntag 2026Bundesweiter Warntag 2026 ©Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)Bundesweiter Warntag 2026 ©Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite Warntag statt. Bund, Länder und Kommunen erproben an diesem Tag gemeinsam ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle. Auch Weimar wird sich vollumfänglich mit den kommunalen Warneinrichtungen beteiligen.

Um 11:00 Uhr versendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Testwarnung. Diese wird an alle verbundenen Warnmultiplikatoren wie etwa Radio- und TV-Sender, Warn-Apps sowie Cell Broadcast weitergeleitet und erreicht dadurch Millionen Menschen in Deutschland. Die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr.

Auch alle aktiven 18 Sirenenstandorte im Stadtgebiet werden angesteuert. Ein weiterer Standort befindet sich aktuell im Umbau. Diese Sirene wird zum Warntag nicht ausgelöst, sondern nach Fertigstellung der Arbeiten separat getestet.

In den vergangenen zwei Wochen wurde je eine Sirene in Weimar Tiefurt und im Bereich der Parkvorstadt in Betrieb genommen. Für 2027 ist die Installation zweier weiterer Anlagen in Weimar-Ehringsdorf sowie in der Südstadt geplant.

Ziel des Bundesweiten Warntages ist es, die Warnsysteme zu prüfen, Fehler im Warnsystem zu identifizieren und das Warnsystem kontinuierlich zu verbessern. Dafür bittet das BBK um Teilnahme an einer Online-Befragung, die vom 10.-17. September veröffentlicht wird: https://www.warntag-umfrage.de/ankuendigung

Ausführliche Infos zu Warnsystemen, zum Bundesweiten Warntag sowie zu den Sirenentönen, sind hier zu finden: schutz.weimar.de/ warnsysteme.html