Oberflächeninstandsetzung Graben, Untergraben und Gerberstraße entlang der D-Route 4 „Deutsche Städtekette“ in Weimar


Beschreibung der Baumaßnahme
Die Stadt Weimar beabsichtigt die Oberfläche der überregional bedeutsamen Fahrradroute „D-Route 4, Mittelland-Route“ in den Bereichen Graben, Untergraben und Gerberstraße mittels Schleifverfahren instand zu setzen.
Das Projekt wird durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Verkehr im Rahmen des Förderprogrammes „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ gefördert.
Bei dem noch recht neuen aber innovativen Verfahren, kann eine sehr ebenmäßige und rutschsichere Oberfläche aus dem Bestandsmaterial erzeugt werden – ohne dass hierfür besonders invasive und langwierige Bauarbeiten erforderlich sind. Besonders hervorzuheben ist hierbei der ressourcenschonende und nachhaltige Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, da diese vollständig erhalten bleibt. Damit kann eine technisch hochwertige Verkehrsfläche unter Berücksichtigung denkmalschutzrechtlicher und stadtgestalterischer Belange umgesetzt werden.
1. BA – Goetheplatz bis Karlstraße
Mit Herstellung der ebenen und verkehrssicheren Oberfläche im 1. Bauabschnitt wurde durch die Firma Fräsdienst Service E. Feind aus Lübben beauftragt. Die Arbeiten wurden vom 08.06.2026 bis 16.06.2026 durchgeführt. Im Anschluss wurde das Ergebnis den Vertretern der Bereiche Stadtentwicklung und Denkmalschutz sowie der Senioren- und Behindertenvertretung und des Radbeirats vorgestellt. Die neue Oberfläche stieß dabei auf breite Zustimmung. Insbesondere die Verfugung mit Zweikomponentenmörtel trägt zu einer verbesserten Ebenmäßigkeit der Oberfläche bei und schafft die Voraussetzungen für einen langanhaltend verbesserten Zustand.
2. BA – Karlstraße bis Jakobstraße
Der 2. Bauabschnitt soll im November 2026 als Fortsetzung der Arbeiten des 1. Bauabschnitts umgesetzt werden. Auch in diesem Abschnitt wird die Oberfläche im Schleifverfahren geglättet und der gesamte Bereich neu verfugt.
Im 1. Bauabschnitt wurde ein Teil der Fläche zunächst nicht mit Zweikomponentenmörtel, sondern klassisch mit Fugensand verfugt. Diese Bereiche werden im Rahmen des 2. Bauabschnitts nachträglich mit Zweikomponentenmörtel verfugt. Die Verwendung unterschiedlicher Verfugungstechnologien im 1. Bauabschnitt diente dazu, den Vertretern aus Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Senioren- und Behindertenvertretung sowie dem Radbeirat verschiedene Verfahren vorzustellen und gemeinsam eine optimale Lösung auszuwählen.
Für die Durchführung der Arbeiten ist ein Zeitraum von drei bis vier Wochen vorgesehen, wobei der Abschluss bis Ende November 2026 vorgesehen ist.
In einer ersten Bauphase wird der Bereich von der Karlstraße bis einschließlich der Kreuzung Jakobstraße vollständig gesperrt. Davon betroffen ist auch die Kreuzung mit der Teichgasse. Der Parkplatz vor der Volkshochschule steht während dieser Phase ebenfalls nicht zur Verfügung.
In der zeiten Bauphase wird die Verfugung durchgeführt und auch der Teilbereich aus dem 1. BA ergänzt. Hierdurch ist die Kreuzung mit der Karlstraße ebenfalls von einer Vollsperrung betroffen.
Der Gehweg auf der Nordseite sowie der Gehweg entlang der Gebäudefassaden auf der Südseite bleiben weiterhin nutzbar. Der südliche Gehweg entlang des Grabens wird für die Dauer der Arbeiten gesperrt.



Ansprechpartner
| Institution / Unternehmen | Ansprechpartner | Zuständigkeit |
|---|---|---|
| Stadt Weimar Dez. III Bauen und Verkehr Tiefbaumt Abt. Straßen und Brücken |
Herr Simmert Tel.: 03643 / 762 834 E-Mail: tiefbau@stadtweimar.de |
Auftraggeber |
|
Fräsdienst Service E. Feind |
Herr Knötsch |
Ausführende Baufirma |


