Oberflächeninstandsetzung Graben, Untergraben und Gerberstraße entlang der D-Route 4 „Deutsche Städtekette“ in Weimar
Der Baubeginn vor Ort ist für den 8. Juni 2026 vorgesehen.


Die Stadt Weimar beabsichtigt, die Oberfläche der überregional bedeutsamen Fahrradroute „D-Route 4, Mittelland-Route“ in den Bereichen Graben, Untergraben und Gerberstraße mittels Schleifverfahren instand zu setzen. Hierfür wurden Fördermittel aus dem Programm „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr akquiriert.
Bei dem noch recht neuen aber innovativen Verfahren kann eine sehr ebenmäßige und rutschsichere Oberfläche aus dem Bestandsmaterial erzeugt werden – ohne dass hierfür besonders invasive und langwierige Bauarbeiten erforderlich sind. Besonders hervorzuheben ist hierbei der ressourcenschonende und nachhaltige Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, da diese vollständig erhalten bleibt. Damit kann eine technisch hochwertige Verkehrsfläche unter Berücksichtigung denkmalschutzrechtlicher und stadtgestalterischer Belange umgesetzt werden.
1. BA – Goetheplatz bis Karlstraße
Mit Herstellung dieser ebenen und verkehrssicheren Oberfläche im 1. Bauabschnitt vom Goetheplatz bis zur Karlstraße wurde nunmehr die Firma Fräsdienst Service E. Feind aus Lübben beauftragt. Die unebene Struktur des vorhandenen Natursteinpflasters wird mittels Großfräse bearbeitet und geglättet. Die Arbeiten erfolgen im Nassschleifverfahren, so dass die Staubentwicklung auf ein Minimum reduziert wird. Der Baubeginn vor Ort ist für den 8. Juni 2026 vorgesehen.
Im Anschluss an die Schleifarbeiten werden die Fugen gereinigt und neu verfugt. Darüber hinaus werden die Schachtabdeckungen des Mischwasserkanals an die neue Oberflächenhöhe angepasst. Für die Gesamtdauer der Maßnahme sind circa 2 - 3 Wochen vorgesehen.
Während der Bauarbeiten werden der Graben sowie die Einmündungsbereiche Rollplatz und Karlstraße vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Eine Zufahrt zu den angrenzenden Grundstücken mit Kraftfahrzeugen ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Die Umleitung erfolgt über die Jakobstraße und den Jakobskirchhof. Die Gehwege und sonstigen Nebenanlagen sind von der Baumaßnahme nicht betroffen und können weiterhin genutzt werden. Das Parken innerhalb des Baubereichs ist jedoch während der gesamten Bauzeit nicht möglich.