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Errichtung einer durchgängigen Beleuchtung im Weimarhallenpark

Weimarhallenpark, Archivbild.Weimarhallenpark, Archivbild.Weimarhallenpark, Archivbild. ©Stadt WeimarWeimarhallenpark, Archivbild. ©Stadt Weimar

Die Stadt Weimar startet mit den Bauarbeiten im Weimarhallenpark. Ziel ist es, eine durchgängige Beleuchtung der Wegeverbindung vom Südaufgang bis zum Nordweg zu gewährleisten sowie den Bestand zeitgemäß auszustatten. Hierfür wird die bestehende Beleuchtung am Nordweg auf moderne LED-Technik umgestellt. Zwischen Südaufgang und Nordweg werden zusätzlich Mastleuchten sowie eingelassene Strahler installiert.

Bei der Planung der neuen Beleuchtung werden neben den Anforderungen an die Sicherheit auch naturschutzfachliche Aspekte berücksichtigt. Die gewählte Lichtfarbe sowie gezielte Abstrahlwinkel sollen die Lichtabgabe auf die Wege konzentrieren und eine unnötige Ausleuchtung der angrenzenden Bereiche vermeiden. Damit sollen sowohl die Anforderungen des Naturschutzes als auch eine sichere Ausleuchtung der Wegeverbindung berücksichtigt und die Lichtverschmutzung möglichst gering gehalten werden. Zudem wird die Beleuchtung außerhalb des Fußgängerverkehrs in einem gedimmten Zustand betrieben und erst bei Bedarf automatisiert hochgeregelt.

Der Baubeginn ist für die Kalenderwoche 43 vorgesehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Wochen in Anspruch nehmen.

Für die Installation der neuen Leuchten sind unter anderem Tiefbauarbeiten erforderlich. Diese führen vorübergehend zu Einschränkungen bei der Begehbarkeit der Wege. Während der gesamten Baumaßnahme muss die bestehende Beleuchtung im betroffenen Bereich vollständig ausgeschaltet werden. Dadurch kommt es zu einer eingeschränkten Ausleuchtung des Parks.

Die Planung der Maßnahmen erfolgt durch das Planungsbüro Lichtraum - Büro für Lichtplanung - aus Weimar. Den Zuschlag zur Durchführung der Baumaßnahme erhielt nach einem beschränkten Ausschreibungsverfahren die Firma Elektrobau Bellinger GmbH aus Amt Wachsenburg OT Thörey.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich für Planung und Umsetzung auf rund 138.000 Euro, welche aus dem städtischen Haushalt finanziert werden.

Die aktuelle Baumaßnahme wird federführend durch das Grünflächenamt, mit fachlicher Unterstützung des Tiefbauamtes, betreut.