Start der Bevölkerungsbefragung zum Sportentwicklungsplan der Stadt Weimar

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In den kommenden Tagen beginnt die Bevölkerungsbefragung zum Sportentwicklungsplan 2025–2035 der Stadt Weimar. 8.000 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner erhalten postalisch eine Einladung zur Teilnahme. Die Auswahl erfolgte per Zufallsgenerator aus den Meldeadressen des gesamten Stadtgebiets, differenziert nach Altersgruppen und Geschlecht. Ziel der Befragung ist es, eine breite und vielfältige Rückmeldung zu erhalten, um die Sportinfrastruktur und das Angebot in Weimar für die nächsten zehn Jahre bedarfsgerecht auszurichten.

Der Fragebogen umfasst unter anderem die Erhebung allgemeiner Angaben zur Person, zur Sportaktivität und zu den Gründen für sportliche Inaktivität. Gefragt wird auch nach fehlenden Sportanlagen oder Angeboten sowie nach der Bedeutung von Sport für die Gesundheit, Fitness und den sozialen Austausch. Zudem können Prioritäten für kommunale Investitionen im Sportbereich angegeben werden, etwa der Bau neuer Sportstätten, die Modernisierung bestehender Anlagen oder der Ausbau wohnortnaher Sportmöglichkeiten.

Die Ergebnisse der Befragung fließen direkt in die Erstellung des Sportentwicklungsplans ein. Sie bilden die Grundlage für die weitere Planung und ermöglichen es, die Bedürfnisse aller Alters- und Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen.

Die Befragung wird vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) der Fachhochschule Potsdam wissenschaftlich begleitet. Das INSPO ist spezialisiert auf die Erstellung von Sportentwicklungsplänen und setzt auf repräsentative Befragungen, um die Bedarfe der Bevölkerung zu ermitteln.