Ausstellung: Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach


Der Landessportbund Thüringen veranstaltet gemeinsam mit dem Zentrum deutsche Sportgeschichte, der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie der Sportverwaltung und der Kulturabteilung der Stadt Weimar vom 20. Juni bis 17. Juli die Wanderausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“.
In diesem Zeitraum werden auf dem Goetheplatz in Weimar die Skulpturen von 17 jüdischen Sportlerinnen und Sportlern präsentiert. Die Ausstellung würdigt ihren bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des modernen Sports in Deutschland. Viele von ihnen waren Nationalspieler, Welt- oder Europameister, Olympiasieger oder Rekordhalter – gefeierte Idole ihrer Zeit.
Nur weil sie Juden waren, wurden sie im Nationalsozialismus ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gezwungen oder ermordet.
Der LSB Thüringen und die Thüringer Sportjugend laden Sportvereine, Jugendgruppen und Schulklassen herzlich ein, die kostenfreie Ausstellung zu besuchen. Für Gruppen und Vereine können kostenlose Führungen per E-Mail an information@museum-zwangsarbeit.de oder telefonisch unter 03643 / 8777288 angefragt werden.
Als interaktives Mitmachangebot stellt die Thüringer Sportjugend zudem einen Actionbound zur Verfügung.



