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Städtepartnerschaft: Weimars „Kleinste Bauhaus-Ausstellung der Welt“ erreicht Zamość

Rafal Zwolak, Stadtpräsident von Zamosc unterzeichnet den AusstellungskofferRafal Zwolak, Stadtpräsident von Zamosc unterzeichnet den AusstellungskofferRafal Zwolak, Stadtpräsident von Zamosc unterzeichnet den Ausstellungskoffer ©Claudia Erdmann/Stadt WeimarRafal Zwolak, Stadtpräsident von Zamosc unterzeichnet den Ausstellungskoffer ©Claudia Erdmann/Stadt Weimar

Die „Kleinste Bauhaus-Ausstellung der Welt“ ist seit Ende April auf Tour durch die Partnerstädte Weimars. Nach dem Auftakt in Hämeenlinna (Finnland) hat sie nun ihre zweite Station erreicht: In Zamość (Polen) ist die Ausstellung seit 24. Juli bis Mitte September in der Kulturakademie der Partnerstadt zu sehen.

Zur feierlichen Eröffnung reisten Dr. Claudia Kolb, Dezernentin für Bauen und Verkehr, Katrin Götz, Vorsitzende des Weimarer Stadtrates, sowie Dr. Cornelia Erdmann, Kuratorin der Ausstellung, nach Zamość.

Zeitgleich war eine internationale Gruppe junger Menschen im Rahmen des Projektes „Weimarer Dreieck Sommercamp – Europa erfahren – Europa (er-)leben“ in Zamość zu Gast und besuchte die Ausstellungseröffnung. Das internationale Jugendbegegnungsprojekt mit Teilnehmenden aus Weimar, Blois und Zamość ist eine Kooperation der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW) mit den drei Partnerstädten. Während ihres Aufenthalts beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit den Themen Europa, Demokratie und Vielfalt.

„Diese Ausstellung ist mehr als ein kulturelles Projekt – sie ist Ausdruck eines gemeinsamen europäischen Geistes und macht deutlich, dass wir Europa nicht nur politisch gestalten. Die Förderung von Kultur, der Austausch und die Vernetzung von Menschen sowie die Sensibilisierung der jungen Generation für die großen Themen unserer Zeit sind mindestens ebenso wichtig“, betonte Dr. Claudia Kolb.

Nach dem Halt in Zamość wird die Ausstellung weiter nach Schowkwa (Ukraine) reisen. Im Dezember folgt Blois (Frankreich), bevor sie im kommenden Jahr auch in Siena (Italien) und Trier gezeigt wird.


Die mobile Ausstellung bringt die Ideen, Werke und Geschichten aus der Gründungszeit des Staatlichen Bauhauses in Weimars Partnerstädte. Im Gepäck: Visionen von Gropius, Farbexperimente Kandinskys, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte und der Geist legendärer Bauhaus-Feste. Ein Highlight ist der Nachbau des legendären Latten-Stuhls von Marcel Breuer zum Herausnehmen, auf dem die Besucherinnen und Besucher probesitzen dürfen. Ob in Plakaten, Möbeln oder Typografie – das Bauhaus wirkt bis heute aus Weimar in die ganze Welt. Zentrale Idee des Gesamtkunstwerks ist die Verbindung von Kunst, Handwerk und Technologie und die Verbindung von Alltag mit Avantgarde.


Veranstalterin: Stadt Weimar

Kuratiert von: Dr. Cornelia Erdmann

Kooperation und fachliche Unterstützung: Klassik Stiftung Weimar, Bauhaus-Museum Weimar (Direktion Museen Dr. Annette Ludwig, Dr. Ulrike Bestgen, Dr. Ute Ackermann)

Gefördert durch: Bauhaus.Weimar.Moderne. Die Kunstfreunde e.V.