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Rückblick Lesarten 2026

Lesarten 2026 ©Lesarten 2026 ©

Mit vielen unterschiedlichen Stimmen, neuen Perspektiven und einem bewusst offenen Programm haben die Lesarten 2026 erneut gezeigt, wie vielseitig ein Literaturfestival sein kann. Über vier Wochen hinweg wurde Weimar zum Ort für Begegnungen und Gespräche rund um Literatur.

Mehr als zwanzig Veranstaltungen verteilten sich auf verschiedene Orte in der ganzen Stadt. Neben klassischen Lesungen standen szenische Formate, Filmabende und Diskussionen auf dem Programm. Dabei reichte die thematische Spannweite von historischen Stoffen und biografischen Erzählungen bis hin zu aktuellen Debatten über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Identität und Erinnerung und wurden durch bewusst unterhaltsame Formate ergänzt.

Auch für jüngeres Publikum war wieder etwas dabei: Mit Figuren wie der „Haferhorde“ von Suza Kolb oder den Geschichten von Josephine Mark wurde Literatur spielerisch zugänglich gemacht.

Auffällig war die Mischung aus bekannten Namen und neuen Stimmen. Ob Roman, Essay, Comic oder Film – die Lesarten boten verschiedene Zugänge zur Literatur und luden dazu ein, sich auf unterschiedliche Erzählweisen einzulassen. Die positive Resonanz zeigte sich auch in den Besucherzahlen, die in diesem Jahr besonders hoch waren.