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Niedergrunstedt: Sanierung und Umgestaltung des Spielplatzes beendet

Rutsche mit KlettergerüstRutsche mit KlettergerüstSpielanlage am Hang ©Stadt WeimarSpielanlage am Hang ©Stadt Weimar

Der Spielplatz „Am Kirschbach“ in Niedergrunstedt steht nach beendeter Sanierung allen kleinen und großen Nutzern wieder in vollem Umfang zur Verfügung. Er wurde seit dem Sommer 2025 entsprechend einer vorangegangenen Ideenfindung mit Nutzern und dem Ortsteil umfassend saniert und neu ausgestattet. Dies geschah in Teilabschnitten, sodass auch während der Bauzeit stets einige Bereiche zum Spielen zur Verfügung standen.

So wurde bereits Mitte des vergangenen Jahres die beliebte 6-Eck-Schaukel umfassend instandgesetzt sowie eine neue überdachte Sitzgruppe aufgestellt. Danach begann die Neugestaltung der Spielanlage am Hang. Hier wurden die Spielmöglichkeiten erweitert und vielfältiger gestaltet. Entstanden ist eine Spielkombination mit überdachter Sechs-Eck-Hütte, Hangrutsche, Seilbrücke, Rutschstange und verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten. Die Balancierstrecke am Eingang wurde aus noch gebrauchsfähigen, aufgearbeiteten Hölzern des abgebauten „Räuberspielplatz“ in der Schubertstraße hergestellt.

Der Sandspielbereich wurde ebenfalls neu angelegt und erweitert. Eine Einfassung aus Robinienstämmen bietet zudem weitere Sitzmöglichkeiten. Durch den zusätzlichen Einbau einer Kleinkindschaukel bestehet nun neben dem bereits vorhandenen Wippchen ein weiteres Spielangebot für die Jüngsten.

Alle Arbeiten zur Sanierung und Umgestaltung des Spielplatzes wurden vom Bereich Spielplatzunterhaltung des Eigenbetriebs Kommunalservice der Stadt Weimar durchgeführt. Die Beschaffung der Ausstattungselemente, Spielgeräte und Fallschutzmaterialien im Umfang von rund 35.000 € erfolgte über das Grünflächenamt aus städtischen Haushaltsmitteln.

Für die Erweiterung der Spielanlage waren umfangreiche Geländeanpassungen sowie die Herstellung stoßdämpfender Böden notwendig. Diese Arbeiten mussten wegen des lange anhaltenden Winters und einem schlecht abtrocknenden Standort immer wieder unterbrochen werden. Auch die Neuanlage der Rasenflächen benötigte Zeit, um dauerhaft Bestand zu haben. Aus diesen Gründen konnte die Fertigstellung erst jetzt erfolgen.

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