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Einbruch in nicht belegter Gemeinschaftsunterkunft Nordstraße

In der Nacht zum Mittwoch, 15.1., kam es in der derzeit unbewohnten Gemeinschaftsunterkunft Nordstraße 11a zu einem Einbruch, bei dem sich noch unbekannte Täter Zutritt zum Gebäude verschafften. Die Einbrecher beschädigten im Kellerbereich eine aktive Gasleitung, offenbar in der Absicht, Kupferrohre zu entwenden. Infolge dessen strömte über mehrere Stunden Gas unkontrolliert aus und verteilte sich im gesamten Gebäude. Es bestand eine akute Brand- und Explosionsgefahr. Personen kamen nicht zu Schaden, es entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden.

Der Vorfall wurde am Morgen entdeckt, als ein Bauarbeiter während der laufenden Sanierungsarbeiten einen starken Gasgeruch wahrnahm und umgehend die Einsatzkräfte verständigte.

Aufgrund der Gefahrenlage waren Feuerwehr, Energienetze Weimar GmbH (ENWG) sowie die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Feuerwehr arbeitete unter Atemschutz fast vier Stunden mit rund 25 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr an der Belüftung des Gebäudes, während die ENWG die Versorgungsmedien Gas, Wasser und Strom aus Sicherheitsgründen abschaltete. Der Einsatz konnte inzwischen beendet werden.

Das Gebäude wird weiterhin intensiv gelüftet und es wird an der Wiederherstellung der Verschlusssicherheit des Gebäudes gearbeitet. Währenddessen müssen die Arbeiten am Gebäude pausieren.