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Bauarbeiten am Asbachkanal im Bereich des WIMARIA Stadions erfolgreich abgeschlossen

Bauarbeiten am Asbachkanal im Bereich des WIMARIA Stadions erfolgreich abgeschlossenBauarbeiten am Asbachkanal im Bereich des WIMARIA Stadions erfolgreich abgeschlossenBauarbeiten am Asbachkanal im Bereich des WIMARIA Stadions erfolgreich abgeschlossen ©Bauarbeiten am Asbachkanal im Bereich des WIMARIA Stadions erfolgreich abgeschlossen ©

Die Stadt Weimar hat gemeinsam mit dem Ingenieurbüro IGS aus Weimar (Planung) sowie der TiWaS Bau GmbH aus Hartmannsdorf (Bau) die Erneuerung des Asbachkanals im Bereich des WIMARIA Stadions erfolgreich abgeschlossen. Die Bauarbeiten, welche nunmehr mit der Oberflächenwiederherstellung fertiggestellt wurden, umfassen dabei eine rund 100 Meter lange Kanalstrecke, die aufgrund ihres Alters und massiver Bauschäden dringend saniert werden musste.

Der Asbachkanal, der ursprünglich in den 1930er Jahren errichtet wurde, wies erhebliche Schäden auf. Bereits in der Vergangenheit wurden einzelne Kanalabschnitte (Querung Fuldaer Straße und Herbststraße) aus diesem Grund abschnittsweise neu errichtet.

Während der Bauphase wurde der Hartplatz im Stadion u. a. auch als Baustelleneinrichtungs- und  -lagerfläche genutzt und mit dem jetzt erfolgten Abschluss der Arbeiten wieder vollständig instandgesetzt. Er steht nun dem Sportbetrieb wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Notwendigerweise mussten für die Bauarbeiten leider auch acht Alleebäume gefällt werden. Der Kanal kreuzt die Allee in einem sehr flachem Winkel, so dass diese Maßnahme unumgänglich war. Als dahingehender Ausgleich wurden bereits acht neue Krimlinden auf dem Gelände des Stadions gepflanzt. Aufgrund der veränderten bzw. vergrößerten Geometrie des Kanals konnten die Bäume jedoch nicht vollständig an den ursprünglichen Alleestandorten gepflanzt werden.

Im Zuge der Erneuerung wurde der Abflussquerschnitt des Kanals deutlich erweitert, um den Herausforderungen durch zunehmende Starkregenereignisse besser gewachsen zu sein und mögliche Überflutungen im Umfeld des Stadions nachhaltig zu verhindern.

Für eine vollständige und durchgängige Verbesserung der Entwässerungssituation sind jedoch weitere Arbeiten im Bereich des Herrmann-Brill-Platzes notwendig. Dort weist der vorhandene Kanal ebenfalls erhebliche Schäden und einen uneinheitlichen Abflussquerschnitt auf, die derzeit noch zu Einschränkungen führen.

Die gesamte Baumaßnahme wurde vollständig aus Haushaltsmitteln der Stadt Weimar finanziert. Trotz intensiver Bemühungen konnte das Projekt leider nicht in ein Förderprogramm aufgenommen werden.

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen beteiligten Firmen sowie Anwohnerinnen und Anwohnern für das Verständnis während der Bauphase und betont die Bedeutung der Maßnahme für die nachhaltige Infrastruktur und den Schutz vor Starkregenereignissen in Weimar.