Aufwändige Arbeiten im Weimarhallenpark


Vor Beginn der heißen Sommertage, an denen der Weimarhallenpark als wichtige innerstädtische Grünanlage von den Einwohnern der Stadt und ihren Besuchern intensiv genutzt wird, sowie im Hinblick auf die demnächst beginnenden Veranstaltungen im Park arbeiten derzeit viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Eigenbetriebes Kommunalservice in den verschiedenen Bereichen der Parkanlage.
Neben der Mahd der Rasenflächen werden die Pflanzbeete, welche den Teich flankieren, mit dem diesjährigen Konzept der Wechselflorbepflanzung ausgestattet. Die notwendigen Arbeiten am Baumbestand hinsichtlich der Verkehrssicherung wurden bereits vor einigen Wochen ausgeführt.
Neben diesen regelmäßigen Arbeiten wird in diesem Jahr mit großem Aufwand der Weimarhallenteich gereinigt. Mittlerweile wuchern die Unterwasserpflanzen an vielen Stellen des Teiches so stark, dass die oberen Pflanzenteile aus dem Wasser herausragen. Dadurch verfängt sich hier der Müll und der Schmutz, welcher auf dem Teich schwimmt und wird nicht mehr durch das einströmende Wasser bis zum Teichablauf gespült, wo er entnommen werden könnte. Deswegen hat man sich entschieden, den Algen- und Unterwasserpflanzenbewuchs stark zu reduzieren. Dies kann aufgrund der Bestandssituation allerdings nur manuell geschehen, d. h., die Mitarbeiter steigen ausgerüstet mit Wathosen, in den Teich und kappen und entfernen den größten Teil des Bewuchses. Für diese Arbeiten wurde der Wasserspiegel um ca. 50 - 80 cm abgesenkt. Diese Maßnahme trägt zum einen dazu bei, die Biomasse im Teich zu reduzieren. Weiterhin hofft man, dadurch die Durchmischung und den Zu- und Abfluss des eingeleiteten Wassers zu verbessern, was gerade im Hinblick auf den kommenden Sommer wichtig ist. Zudem werden das optische Erscheinungsbild und die Geruchsbelästigung wesentlich verbessert.
Da diese Arbeiten bis zum Aufbau der Seebühne abgeschlossen sein müssen und die zu beräumenden Mengen an Biomasse immens sind, wird nicht der gesamte Teich beräumt, sondern man wird sich vorrangig auf die Seitenbereiche und den Bereich zwischen Pavillon und Bühne beschränken.







