Kein Plastik in die Biotonne


Bereits seit 1994 werden in Weimar Bioabfälle in der braunen Tonne gesammelt und in der Kompostanlage Umpferstedt verwertet. In offenen Mieten erfolgt die Kompostierung des Bioabfalls, um die organischen Reste der Küchen- und Gartenabfälle wiederzuverwenden. Der natürliche Stoffkreislauf schließt sich, wenn die Nährstoffe aus dem Kompost an den Boden zurückgegeben werden und sich die Bodenstruktur verbessert. Nicht selten sind aber Fremdstoffe im Biomüll, häufig Plastiktüten, in denen die Abfälle gesammelt wurden, aber auch andere Fremdstoffe wie Glas, Straßenkehricht oder sogenanntes biologisch abbaubares Plastik. Dies sind Störstoffe, die aufwändig entfernt werden müssen, um nicht in zerkleinerter Form die Qualität des Komposts erheblich zu mindern. Mit der Novellierung der Bioabfallverordnung wurde die zulässige Störstoffquote aufgrund des bisher hohen Anteils an Fremdstoffen im Bioabfall angepasst.
Bioabfälle aus der Biotonne dürfen seit dem 1. Mai 2025 nur noch höchstens 1,0 % Kunststoffe enthalten. Ist der Anteil bei der Anlieferung an der Kompostanlage zu hoch, muss aufwändig nachsortiert werden. Dies verursacht unnötige Kosten und ist zeitaufwändig. Eine sorgfältige und korrekte Abfalltrennung hilft, wertvolle Ressourcen und schädliche Treibhausgasemissionen zu sparen.
Geben Sie deshalb bitte den Bioabfall ohne Plastiktüte in die Biotonne. Der Beutel, in dem die Abfälle gesammelt wurden, gehört in den Restmüll. Papiertüten können dagegen kompostiert und deshalb mit in die Biotonne geworfen werden.
Auskunft erhalten Sie bei der Stadtverwaltung
Tel.: 03643 762-915 oder -401
Kompostanlage der Stadtwirtschaft Weimar
Tel.: 03643 4686885
Kommunalservice Weimar
Tel.: 03643 4341583
