Klimaschutz
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Klimaschutzkonzept

Klimaschutzkonzept – Erläuterung und Download

Deutschland hat die Entscheidung zur Energiewende getroffen und will seine Energieversorgung in der Zukunft aus erneuerbaren Quellen decken. Auch die Stadt Weimar kann und muss zur Energiewende ihren Beitrag leisten und Verantwortung für die zukünftige Energieversorgung der Stadt übernehmen. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist die Erarbeitung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes "Strom, Wärme, Kälte" für die Stadt Weimar. Das Konzept wurde im Zeitraum vom 1. Februar 2010 bis zum 30. Juni 2011 erstellt. Es enthält eine Analyse der Ist-Situation (Energiebedarf und -erzeugung) und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog für den Klimaschutz in Weimar. Das Integrierte Klimaschutzkonzept wurde am 16. November 2011 vom Stadtrat als Handlungskonzept für die Stadt Weimar beschlossen.

Konkrete Ziele der Stadt Weimar bis 2020:

  • Senkung des Energieverbrauchs für Wärme um 30 %
  • Senkung des Energieverbrauchs für Strom um 20 %
  • Erhöhung des Einsatzes von Erneuerbarer Energie und Kraft-Wärme-Kopplung um 36 %
  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 25 %

Stand 2013

  • Veränderung des Energieverbrauchs für Wärme: + 17,5 %
  • Veränderung des Energieverbrauchs für Strom: - 26,2 %
  • Erhöhung des Einsatzes von Erneuerbarer Energie und Kraft-Wärme-Kopplung um 19,4 %
  • Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 7,6 %

Beispiele für konkrete Maßnahmen der Stadt Weimar:

  • Prüfung und Einführung von Energiespar-Contracting und Vorhaben Klimaschutz als Kapitalanlage
  • Ausschreibung städtischer Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen
  • Förderung ökologisch nachhaltiger Energiebereitstellung in Weimar in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Weimar (Mehr Informationen)
  • Energetische Sanierung der städtischen Liegenschaften
  • Förderung und Durchführung von Energieberatung bei privaten Wohngebäuden und Anreizförderung zur energetischen Sanierung
  • Umstellung des städtischen Energiebezugs auf Ökostrom und Auszeichnung als Energie-Kommune

Projektpartner


Als Projektpartner haben an der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes mitgewirkt:

Stadtwerke Weimar, Stadtversorgungs GmbH
Ansprechpartner: Herr Paetzold
E-Mail: ralph.paetzold@sw-weimar.de
Internet: www.stadtwerke-weimar.de

IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH
Ansprechpartner: Herr Dipl.-Ing. (FH) Schmidt
E-Mail: t.schmidt@iab-weimar.de
Internet: www.iab-weimar.de

IPH Klawonn.Selzer - Ingenieurbüro für Technische Gebäudeausrüstung Weimar
Ansprechpartnerin: Frau Selzer
E-Mail: selzer@iphweimar.de
Internet: www.iphweimar.de 

Bau-Sachverständigenbüro projektRAUM Weimar
Ansprechpartner: Herr Dipl.-Ing. Arch. Drusche
E-Mail: p_raum@freenet.de
Internet: www.biag-sv.de

Friedrich-Schiller-Universität Jena, Chemisch-geowissenschaftliche Fakultät,
Institut für Geographie, AG Regionalklima und Nachhaltigkeit
Ansprechpartner: Herr PD Dr. Gude
E-Mail: martin.gude@uni-jena.de
Internet: www.geogr.uni-jena.de/AGKlima

Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen, Professur Abfallwirtschaft
Ansprechpartner: Herr Dr. Hanfler
E-Mail: manfred.hanfler@uni-weimar.de
Internet: www.uni-weimar.de

Institut für Energiewirtschaftsrecht an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ansprechpartner: Herr Prof. Lippert
E-Mail: m.lippert@weisskopf-law.de
Internet: www.rewi.uni-jena.de

Informationen

Projektförderung

Die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Weimar wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Förderkennzeichen: 03KS0935

Projektlaufzeit
01.02.2010-31.01.2011

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.