Menschenrechtspreis

Schwester Stella Matutina

Menschenrechtspreisträgerin 2015

BIOGRAFISCHES

  • 31.05.1968 als Maria Luz Matutina in der philippinischen Gemeine Pangantucan geboren
  • 1990 Beginn der religiösen Ausbildung in Europa
  • Folgenden 18 Jahre in Europa für akademische Ausbildung sowie missionarische Tätigkeit in Bulgarien
  • 2007 Rückkehr auf die Philippinen
  • Ab 2008 schließt sie sich, trotz massiver Einschüchterungen und Menschenrechtsverletzungen, Protesten gegen Umweltzerstörung, Ausbeutung durch ausländische Unternehmen und gegen die Vertreibung der einheimischen Goldschürfer-Familien an.
  • 2009 massiv bedroht durch Militärs
  • 2012 Protest mit dem Internationalen katholischen Hilfswerk missio in Aachen gegen einen besonders brutalen Überfall

VORSCHLAGSBEGRÜNDUNG

„Die philippinische Ordensfrau Stella Matutina prangert schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat an, die in Zusammenhang mit dem Goldabbau internationaler Konzerne auf der philippinischen Insel Mindanao stehen. Die Zahl der Menschenrechtsverletzungen gegenüber der indigenen Bevölkerung Mindanaos, verursacht durch Militär und paramilitärische Einheiten, hat in den letzten beiden Jahren mit über einhundert Getöteten dramatisch zugenommen. Die katholische Ordensfrau Stella Matutina setzt sich mit außergewöhnlichem Engagement für die Rechte der einheimischen Bevölkerung ein, obwohl sie wegen ihres Einsatzes selbst permanenter Bedrohung ausgesetzt ist.“

HEUTE

Stella Matutina ist seit 2018 in Deutschland und seither in einem Missio Projekt aktiv