Menschenrechtspreis
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Luis Guillermo Pérez Casas

Menschenrechtspreisträger 1996

BIOGRAFISCHES

  • 1962 in El Libano, Kolumbien, geboren
  • Studium von Jura und Politikwissenschaften an der Universität Bogota und Mitbegründer eines Menschenrechtskomitees
  • 1987 Anschluss an das in Menschenrechtsfragen
  • aktive Anwaltskollegium „José Alvear Restrepo“
  • 1990 Vertreter der Menschenrechtskommission Kolumbiens bei der UNO
  • 1993 Teilnahme an der Weltkonferenz in Wien
  • in den folgenden Jahren muss er aufgrund massiver Übergriffe auf seine Person mehrmals mit seiner Familie sein Heimatland verlassen und lebt als Generalsekretär seiner Anwaltskanzlei viele Jahre in Europa

VORSCHLAGSBEGRÜNDUNG
Dr. Luis Guillermo Pérez Casas gibt als Mitglied der kolumbianischen Anwaltsvereinigung „Abogados
Demócratos“ (Demokratische Anwälte) Rechtsberatung und Rechtsbeistand für Opfer politischer Gewalt. Aufgrund ihres Eintretens für die Menschenrechte sind Dr. Pérez Casas und seine Kollegen
massiver Bedrohung und Verfolgung ausgesetzt. Dr. Pérez Casas verwendet die mit dem Menschenrechtspreis verbundene Zuwendung von 5000 Mark für ein Projekt mit Kindern, insbesondere Straßenkindern, die Menschenrechtsverletzungen zum Opfer gefallen sind. Rechtsanwälte sollen die Interessen dieser Kinder gegenüber dem Staat vertreten und einklagen.


HEUTE
2002 müssen Dr. Luis Guillermo Pérez Casas und seine Familie erneut Kolumbien verlassen und leben
bis Sommer 2010 in Belgien. Als Richter in Mexiko tritt er für die Rechte von mehr als 40.000 willkürlich
entlassenen Arbeitern der Elektronikbranche ein.

NOMINIERT DURCH: Menschenrechtsorganisation „terre des hommes“
LAUDATOR: Dr. Werner Kohlhauer, amnesty international

 

 

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