Trier

Stadtchronik

16 v. Chr. - Stadtgründung Triers unter dem Namen "Augusta Treverorum" (später "Treveris") nach römischem Recht durch Kaiser Augustus.

um 100 - Bau des Amphitheaters mit Platz für 25.000 Zuschauer.

um 175 - Errichtung des Stadttors Porta Nigra, nördliches Eingangstor zur Stadt.

293 - Neuordnung des Römischen Reiches durch Kaiser Diokletian und Erhebung Triers (Treveris) zur Kaiserresidenz des Westreiches.

313 - Trier wird unter Konstantin dem Großen Hauptstadt der westlichen Hälfte des Römischen Reiches, die Einwohnerzahl erreicht fast den heutigen Stand.

882 - Normannen zerstören Trier.

um 1700 - Nach wirtschaftlichem Niedergang, Belagerung im 30-jährigen Krieg und Zerstörung in den Reunionskriegen nur noch 2.677 Einwohner (ohne Klerus).

1801 - Friede von Lunéville, Trier fällt an Frankreich.

1814 - Besetzung Triers durch preußische Truppen, Vertreibung der Franzosen. Vom französischen Hinterland abgeschnitten, verarmt die Garnisonsstadt Trier in den folgenden Jahren und zählt 1850 weniger als 15.000 Einwohner.

1818 - Am 5. Mai wird Karl Marx in Trier, Brückenstraße 10, geboren.

1874-1879 - Kulturkampf zwischen der katholischen Kirche und dem Königreich Preußen.

1944 - Starke Zerstörung der Stadt durch Bombenangriffe amerikanischer und englischer Flugzeuge.

1987 - Überraschender Fund der dritten römischen Thermenanlage (ca. 3. Jh. n. Chr.) beim Bau einer Tiefgarage auf dem Viehmarktplatz.

1992 - Gründung der Europäischen Rechtsakademie.

1993 - Das Jahrhunderthochwasser sucht im Dezember auch Trier heim, der Katastrophenalarm wird ausgerufen: Höchststand am 23. Dezember 11,28 Meter.

1998 - Erste Trierer Antikenfestspiele mit Opern- und Schauspielaufführungen im Amphitheater, in den Kaiserthermen und vor der Porta Nigra.

2007 - 800.000 Besucher bei der Ausstellung "Konstantin der Große" in drei Trierer Museen.