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Oberweimar / Ehringsdorf

Am 1. Oktober 1922 erfolgte die Eingemeindung der Vororte Oberweimar und Ehringsdorf nach Weimar, die seither ein gemeinsamer Ortsteil sind. Die Jenaer Straße, der Ilmpark und der Schlosspark von Belvedere begrenzen den heutigen Ortsteil.

Gräberfunde aus der Jungsteinzeit belegen, dass das Areal zu den ältesten Siedlungsgebieten Weimars gehört. 1244 tauchte erstmals die Bezeichnung "Oberenwimare" mit einer Klostergründung auf. 1252 wird Ehringsdorf als "Hyringestorf" verzeichnet. Drei Kirchen befinden sich im Ortsteil: die 1281 geweihte heutige evangelische Pfarrkirche St. Peter und Paul, die 1330 geweihte Marienkirche und die 1996 geweihte katholische Kapelle St. Regina apostulorum. Seit 1723 führt die Steinbrücke in Oberweimar über die Ilm. 1874 wurde die Ilmbrücke an der Kipperquelle in Ehringsdorf errichtet. Aus dem Jahre 1840 datiert die Gründung der Brauerei. Ab 1867 wurde Travertin zur Gewinnung von Baumaterial in den Ehringsdorfer Steinbrüchen abgebaut. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das 1907 gegründete Deutsche Bienenmuseum. Die auf den anthroposophischen Ideen Rudolf Steiners basierende Waldorfschule wurde 1990 eröffnet. Weitere bedeutende Schulstandorte sind das Musikgymnasium Belvedere, der Schulteil Jenaplan Gemeinschaftsschule Am Hartwege (www.jenaplan-weimar.de), die Freie Waldorfschule Weimar (www.waldorf-weimar.de) und die seit 2006 in der ehemaligen Parkschule angesiedelte Thuringia International School Weimar (www.this-weimar.de). Rund um das Vereinshaus "Zur Linde" hat der Heimatverein Ehringsdorf 01 (www.heimatvereinehringsdorf01.de) ein reges Vereinsleben zur Heimatpflege in Ehringsdorf für das neue Jahrtausend entfaltet. 2007 eröffnete das Radfahrerhotel am Ilm- und Feininger-Radweg an der Kipperquelle in Ehringsdorf. Im mediterranen Ambiente der Villa Haar am Ilmpark kann man sonntags Kaffee  genießen. Auch der Besuch von hochwertigen Kunstausstellungen ist dabei empfehlenswert (www.villahaar.de).

Der Verein "Vox coelestis e.V. unter Leitung des Vorsitzenden Prof. Wolf G. Leidel hat die denkmalgeschützte frühere Heydenreichische Grabkapelle auf dem Friedhof Ehringsdorf mit großem Engagement vor dem Verfall gerettet, als Kulturzentrum umgestaltet und bereichert seit dem Jahre 2003 den Ortsteil mit einem vielfältigen musikalischen und literarischen Programm. Insidertipp: https://vox-coelestis-weimar.jimdo.com

Informationen

Ortsteilbürgermeister

Karl-Heinz Kraass

Einwohner:

Stand 31.12.2018: 5.847

Stand 31.12.2016: 5.623

Stand 31.12.2005: 6.023

Stand 31.12.1993: 5.846


Fläche:
3,68 km²