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Gelmeroda

Der Weimarer Ortsteil Gelmeroda ist auch weltweit bekannt. Die Kirche, deren Fundamente vermutlich aus der Zeit zwischen 900 und 1100 stammen, war Lieblingsmotiv des Bauhauskünstlers Lyonel Feininger. Von 1979 bis 1991 wurde der stark beschädigte Bau rekonstruiert. Wegen der Nähe zur Weimar-Abfahrt der Bundesautobahn A 4, erhielt die Feininger-Kirche 1994 den Status einer Autobahnkirche - eine von 13 in Deutschland. Die im Kulturstadtjahr errichtete Lichtskulptur erinnert seit 1999 an die künstlerischen Auffassungen des Malers. Der Ort ist seit dem Jahre 1301 als "Germenrode" urkundlich belegt. In das Dorf, mit Bauernhöfen rund um den Anger, zogen um 1900 auch Arbeiterfamilien, die in kleinen Steinbrüchen der Umgebung und bei Bauunternehmen ihr Auskommen fanden. Der 1984 begonnene Eigenheimbau wurde nach 1990 intensiviert. Die größte Baumaßnahme war der Ausbau der B 85 von der A 4 bis Weimar. 1994 wurde Gelmeroda eingemeindet. Im Jahr 2001 feierte Gelmeroda seine 700-Jahr-Feier.

Informationen

ORTSTEILBÜRGERMEISTERIN

Veronika Majewski

Einwohner:
Stand 31.12.1993: 381
Stand 31.12.2005: 422
Stand 31.12.2008: 416
Stand 31.12.2009: 406
Stand 31.12.2010: 401
Stand 31.12.2011: 415

Fläche: 
2,10 km²