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Projekt: Weimar brummt

Das Projekt „Weimar brummt“ wurde im Frühjahr 2017 begonnen.

Angelehnt an das Projekt „Deutschland summt“ hat die Stadtverwaltung „Weimar brummt“ (Arbeitstitel) initiiert. Federführend wird das Projekt betreut vom Grünflächen- und Friedhofsamt. Insbesondere sollen durch das Projekt Nahrungsangebot und Lebensraum für Wildbienen gefördert werden. Hierzu sollen innerhalb und in Randlage der Stadt Flächen geschaffen werden, die mit Einsaaten und Pflanzungen bienengerechter Blumen, Stauden, Gräser und Gehölze ein Nahrungsangebot und Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten bieten. Dies dient der Förderung der Artenvielfalt im städtischen Raum und den Randbereichen. Es wurden einige Grünflächen im Stadtgebiet von Weimar ausgewählt, die sich für die Anlage einer solchen Fläche eignen.

Aktuelle Maßnahme – Neuanlage

Für zwei Flächen wurde eine komplette Neuanlage vorgesehen. Hierzu wurden im städtischen Haushalt für das Projekt „Weimar brummt“ Mittel bereitgestellt, so dass hier eine Firma beauftragt werden konnte. Die Flächen befinden sich in der Freiligrathstraße / Wagnergasse (ca. 100 m²) und Humboldtstraße / Ecke W.-Külz-Straße (ca. 40 m²).

Da diese Flächen lediglich mit einer Ansaat versehen wurden, war zunächst nicht viel zu sehen. Inzwischen blühen die Flächen trotz des trockenen Sommers und werden rege von verschiedenen Insektenarten besucht.

Bereits laufende Maßnahmen – geänderte Pflege bzw. geringer Aufwand

Seit 2017 wurde in enger Abstimmung mit dem Kommunalservice Weimar die Durchführung des Projektes in Angriff genommen.

  • Es wurden einige Flächen von der intensiven auf extensive Pflege umgestellt, d.h. es gibt nur noch zwei Mähgänge im Jahr, so dass Wiesenkräuter und -gräser zur Blüte und Aussamung gelangen und somit den Insekten Nahrung bieten (Grünstreifen unterhalb der Snozzi-Mauer, Grünfläche an der Fuldaer Straße, Schöndorf – Im Winkel)
  • Auf drei im Rahmen der Entente Florale im Jahr 2008 angelegten Flächen sind noch Reste von Stauden vorhanden. Hier wurde gejätet und mit Ansaat zwischengesät (Frühjahr 2019), so dass wieder geschlossene Flächen und neue Blühaspekte entstehen (Grünstreifen am Berkaer Bahnhof, Grünstreifen an der Aral Tankstelle Berkaer Str., Baumscheibe Damaschkestraße.
  • An der Buswendeschleife in Schöndorf wurde die ‚Insel‘ in diesem Frühjahr vertikutiert und mit einer insektenfreundlichen Ansaat versehen.
  • In der Marcel-Paul-Straße – hinter der jetzigen Baustelle – wurde in die Rasenfläche ein Streifen gefräst und mit einer insektenfreundlichen Mischung angesät (2018) – hier sind bereits Malven, Schafgarbe, Wilde Möhre und verschiedene Wild-Geranium-Sorten zu erkennen. Diese Flächen werden in diesem Jahr besonders beobachtet, um den Erfolg der gewählten Maßnahme zu dokumentieren oder ggf. eine andere Vorgehensweise zu wählen. Dies wird sich erst im Jahresverlauf zeigen. Ziel bei diesen Flächen ist es, mit relativ geringem Aufwand einen Nutzen für die Insekten zu erreichen und dies dann evtl. auf weiteren Flächen anzuwenden.