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Zeitgenössische Kunst - hautnah

Intensive Gespräche, aufgeschlossene Besucher und das eine oder andere verkaufte Kunstwerk, so das allgemeine Resümee der Weimarer Künstlerinnen und Künstler, die zum 24. Tag des offenen Ateliers eingeladen hatten. 

Es seien weniger Besucher als sonst, aber dennoch mehr als erwartet, so das Fazit eines Künstlers im Städtischen Atelierhaus (Karl-Haußknecht-Straße 21) angesichts der einzuhaltenden Hygienemaßnahmen in Verbindung mit Covid19. 

Der Grafiker und Maler Jürgen Postel (Cranachstraße 9) öffnete in diesem Jahr erstmals zum Ateliertag seine Türen und empfing seine Gäste im blühenden Garten, der die Werke des Künstlers nahezu perfekt in Szene setzte und viel Raum für ausgedehnte Gespräche über die Kunst bot. Aber auch andernorts wurde das schöne Spätsommerwetter gern dazu genutzt, Skulpturen und Bildwerke unter freiem Himmel zu präsentieren. 

Vor dem kleinen Eckatelier von Anne Feuchter-Schawelka (Karl-Haußknecht-Straße 15) kam es aufgrund der Abstandsregeln hin und wieder zu kurzen Wartezeiten, für welche die Besucher beim Betrachten der phantasievollen Objekte und Assemblagen aus verschiedensten Fundstücken aus Holz jedoch entschädigt wurden. Gern nutzte auch die unmittelbare Nachbarschaft die Gelegenheit, vis-a`-vis einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Im Studio Wägetechnik (Fuldaer Straße 150), ebenfalls zum ersten Mal beim Tag des offenen Ateliers dabei, zeigten Künstlergruppen und Künstler unterschiedlichster Arbeitsbereiche u.a. Malerei, Fotografie, Architektur, Objektkunst, Installation, Video, Produktdesign, Textildesign, Grafikdesign ihre aktuellen Arbeiten und freuten sich über das besondere Interesse der Atelierbesucher, die zum Abschluss ihres Rundgangs zu einem Hoffest im ehemaligen Industrieareal eingeladen wurden.

September 2020