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Projekt: Kommunale Präventionskette

Integriertes kommunales Handeln zur Förderung der sozialen Integration und zur Armutsbekämpfung

Vorhaben

Der Weg für ein gelingendes Leben in Weimar…

Die Begriffe Armutsprävention, Bildungs- und Gesundheitsförderung sind kaum voneinander zu trennen. Es liegt im Interesse der Stadt, lebensphasenübergreifend die Voraussetzungen für ein möglichst langes und gesundes Leben, unabhängig von der jeweiligen sozialen Lage, für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt zu ermöglichen.
Die Integrierte Berichterstattung der Stadt Weimar vom Oktober 2017 für ausgewählte Zielgruppen, Handlungsfelder und Handlungssysteme zeigt deutlich, dass Kinder und Jugendliche in unserer Stadt ungleiche Entwicklungs-, Bildungs- und Gesundheitschancen haben. Um dem mittel- und langfristig entgegenzuwirken
ist ein Umdenken notwendig. Es bedarf noch mehr als bisher eines ressortübergreifenden Denkens und  einer Zusammenarbeit statt der Abgrenzung der Zuständigkeitsbereiche.
Besonders gilt es die Chancen von Familien und deren Kindern in sozioökonomischen Risikolagen für ein gesundes Aufwachsen zu erhöhen. Dazu müssen wir weg von der Reaktion auf Defizite hin zur Prävention als aktive Steuerung und Gestaltung. Die Bildung der Präventionskette soll die vorhandenen Ressourcen systematisch bündeln und zur Bekämpfung von Armut einsetzen. 

Was ist eine Präventionskette?

Die Präventionskette zielt darauf ab, allen Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt unabhängig vom sozialen Status ihrer Familie positive Lebens- und Teilhabebedingungen zu eröffnen. Sie orientiert sich an den Altersphasen und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und bezieht auch deren Familien mit ein.
Armutsgefährdungen betreffen nicht nur das Einkommen, sondern die materielle Grundversorgung  und die Bereiche Gesundheit, Bildung und soziale Integration.
Mit der Präventionskette werden präventive Ansätze verfolgt und passende Angebote insbesondere in den Handlungsfeldern bzw. –Systemen Familie, Frühkindliche Bildung, Schule, Ausbildung und Arbeitsmarkt entwickelt.

Damit dies gelingen kann, bedarf es der Zusammenarbeit vieler Akteure in Stadtverwaltung und –Politik, aus Institutionen wie Schule oder Jobcenter/
Arbeitsamt, den Trägern der freien Wohlfahrt usw. Wenn diese vernetzt und kontinuierlich zusammenarbeiten, werden die Übergänge für Kinder, Jugendliche und deren Familie zwischen Angeboten, Institutionen und Settings sichergestellt werden können.


Projektförderung und Zeitrahmen:

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Armutspräventionsrichtlinie über die Gewährung von Zuschüssen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaats Thüringen zur Förderung der Kompetenz lokaler Akteure in der Armutsprävention über die Förderrichtlinie gemäß Prioritätsachse B, Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung, des Programms Europäischer Sozialfonds 2014 bis 2020 im Freistaat Thüringen.
Thüringen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Der Projektzeitraum umfasst 3 Jahre (September 2015 bis August 2018).

Ziel und Zielgruppe:

Stadtverwaltung wurde im Juli 2015 vom Stadtrat mit dem Auf- und Ausbau der Kommunalen Präventionskette betraut. Innerhalb des Projektzeitraumes wird die Stadt Weimar die planerischen und konzeptionellen Voraussetzungen zum Auf- und Ausbau einer Präventionskette schaffen. Die Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche von der Geburt bis zum Eintritt in das Berufsleben sowie deren Familien, die aufgrund Ihrer Lebenssituation eingeschränkt oder benachteiligt sind.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der „Integrierte Berichterstattung der Stadt Weimar im Kontext der Kommunalen Präventionskette“, siehe Download.

Informationen

Ansprechpartner

Peter Kolling
Telefon: 03643 / 762 845
E-Mail: peter.kolling@stadtweimar.de

Projektförderung

Ein Projekt der Stadtverwaltung Weimar, gefördert durch: