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weimar.deStadtCorona-Prävention: Oberbürgermeister Kleine mahnt zur Vorsicht

Corona-Prävention: Oberbürgermeister Kleine mahnt zur Vorsicht

Die Stadt Weimar verzeichnet seit rund einer Woche einen deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen.

Oberbürgermeister Peter Kleine

Der Aufwuchs der letzten Tage wurde ausgelöst durch zwei Familien, die durch Besuche in bzw. aus anderen Bundesländern infiziert worden waren.

Durch die hohe Anzahl an Kontaktpersonen, die im Zuge dessen ermittelt werden mussten, sind am gestrigen Abend drei weitere Fälle bekannt geworden.

 „Die jetzige Situation zeigt: Corona kann jederzeit wiederkommen. Ohne aktive Fälle waren die letzten Wochen von einer spürbaren Erleichterung gekennzeichnet. Bei geringen Fallzahlen können wir uns dies auch guten Gewissens wieder leisten. Wenn wir aber einen Anstieg der Zahlen bemerken, ist es unsere Pflicht dagegenzusteuern, um die Bürgerinnen und Bürger Weimars sowie zahlreiche Touristinnen und Touristen zu schützen. Dazu gehört aber auch, die erhöhte Vorsicht aller. Nur durch die konstruktive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger und deren Kooperation können wir uns der Ausbreitung der Krankheit wirksam entgegenstellen.“ Betont Oberbürgermeister Peter Kleine.

Derzeit geht die Stadtverwaltung davon aus, dass weitere positive Fälle auftreten werden.

„Bei über 100 ausstehenden Tests ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich darunter weitere positive Tests befinden. Das bedeutet auch weiterhin, dass wir achtsam im Umgang miteinander sein müssen. Dass Händeschütteln und innige Umarmungen außerhalb des engsten Bezugskreises nach wie vor vermieden werden sollten, versteht sich da von selbst.“ Gibt Bürgermeister Ralf Kirsten, Leiter des Krisenstabes der Stadt Weimar zu Bedenken.

Amtsärztin Dr. Isabelle Oberbeck ergänzt: „Wir arbeiten intensiv daran, die Zahlen in Weimar so gering wie möglich zu halten. Allerdings ist auch für uns die Menge der gleichzeitig auftretenden Infektionen neu. Darum noch einmal der dringende Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Den Mindestabstand einzuhalten ist essenziell, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dort wo es nicht möglich ist, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unerlässlich.“

Die Stadtverwaltung hat auf die hohe Zahl an Neuinfektionen unmittelbar reagiert:

  • Die Hotline der Stadt Weimar hat ihre Sprechzeiten von 9:00 Uhr regulär auf 8:00 Uhr vorverlegt und Personal aufgestockt. Die Änderung der Sprechzeiten gilt vorläufig in dieser Woche:

Sprechzeiten:

Mo, Mi, Do: 8:00 bis 15:00 Uhr

Di: 8:00-18:00 Uhr

Fr: 8:00 bis 13:00 Uhr

Sa, So: Situationsbedingt

(Außerhalb der Sprechzeiten ist der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst unter der 116117 erreichbar.)

  • Für die Kontaktpersonenermittlung wurden kurzfristig weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung eingesetzt.