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Wohnberechtigungsschein



Um eine geförderte und somit bezahlbaren Wohnraum anmieten zu können, wird ein Wohnberechtigungsschein benötigt. Zur Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins ist u. a. die Höhe des Einkommens aller zum Haushalt gehörenden Personen maßgeblich.

Bei Antragsabgabe ist eine Gebühr in Höhe von 10 € fällig.

Der Wohnberechtigungsschein ist für ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig und darf ausschließlich zum Bezug einer Wohnung als Hauptwohnsitz, nicht aber als Zweit- oder Nebenwohnsitz benutzt werden. Es darf kein weiterer Wohnsitz als Nebenwohnsitz bestehen.

Einkommensgrenzen (nach §10ThürWOFG) und Wohnungsgrößen

1-Personen-Haushalt: Einkommensgrenze jährlich (gesetzl. Grenze) 14.400€, Monatlich (im Durchschnitt): 1.200€ | Zustehende Wohnungsfläche: 1 Wohnraum oder bis zu 45m²

2-Personen-Haushalt: Einkommensgrenze jährlich (gesetzl. Grenze) 21.600€, Monatlich (im Durchschnitt): 1.800€ | Zustehende Wohnungsfläche: 2 Wohnräume oder bis zu 60m²

3-Personen-Haushalt: Einkommensgrenze jährlich (gesetzl. Grenze) 26.600€, Monatlich (im Durchschnitt): 2.216€ | Zustehende Wohnungsfläche: 3 Wohnräume oder bis zu 75m²

4-Personen-Haushalt: Einkommensgrenze jährlich (gesetzl. Grenze) +5.000€ für jede weitere Person, +1.000€ für jedes Kind im Haushalt | Zustehende Wohnungsfläche: 4 Wohnräume oder bis zu 90m² + 1 Wohnraum oder bis zu 15m² für jedes weitere zum Haushalt gehördende Mitglied

Mit dem Einkommensrechner unter https://www.aufbaubank.de/Privatpersonen/Wohnberechtigungsschein-beantragen können Sie schnell und unkompliziert berechnen, ob Sie für einen Wohnberechtigungsschein in Frage kommen.

Haushaltsangehörige

Zum Haushalt gehören alle in §10 Abs. 4 ThürWoFG genannten Personen, sofern sie eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft führen.

Kinder getrennt lebender oder geschiedener Eltern, denen das gemeinsame Sorgerecht zusteht, gehören als Angehörige zum Haushalt eines jeden Elternteils.

Studierende / Auszubildende

Studierende und Auszubildende sind am Studienort antragsberechtigt, sofern sie dort ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort haben und beabsichtigen, diesen für längere Zeit zu behalten. Dies ist mit einer gültigen Studienbescheinigung bzw. Ausbildungsvertrag nachzuweisen.

Wohngemeinschaften erhalten keinen Wohnberechtigungsschein.

Asylbewerber

Asylbewerber gelten generell nicht als Wohnberechtigte, da nicht abzusehen ist, ob und wie lange sie noch im Bundesgebiet verbleiben werden.

 


Gebühren

  •  10,00 EUR Gebühren (sind erst nach Zahlungsinformation einzuzahlen)

Benötigte Dokumente

  • Meldebescheinigung oder Kopie vom Ausweis
  • aktueller Mietvertrag ohne die Vertragsbedingungen
  • Erklärung zu Zinseinkünften

Falls vorliegend:

  • Ausweis(e) nach § 4 Abs. 5 Schwerbehindertengesetz
  • Pflegebedürftigkeit i.S. von § 14 SGB XI
  • Unterlagen zur Schwangerschaft
  • Heiratsurkunde (junge Eheleute unter 40 Jahren, nicht länger als 5 Jahre verheiratet)
  • ärztliche Atteste

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Zuständige Organisationseinheit(en)

Ansprechpartner

    Sandra Schellhorn
    Email: wohnberechtigungsscheine@stadtweimar.de
    Telefon: 03643 762 933
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