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Städte der Zuflucht



Die Kulturdirektion der Stadt Weimar ist vom Oberbürgermeister für die fachliche Begleitung des Projekts Städte der Zuflucht bestimmt worden. Über den Internationalen PEN werden gefährdete Schriftsteller ausfindig gemacht, die aufgrund von Gewalt und Zensur in ihrem Land keine Stimme haben, die verfolgt und gefoltert wurden, um sie zeitweilig aus der Gefahrensituation zu befreien. Sie erhalten für ca. ein Jahr Zuflucht in Weimar, um ungefährdet arbeiten und leben zu können. Von den Medien werden sie dabei begleitet. Indem die Öffentlichkeit von ihrem Schicksal weiß, sollen sie aus ihrer Sprachlosigkeit befreit werden. Seit 1999 existiert in Weimar ein Förderverein „Netzwerk Städte der Zuflucht Weimar e. V.“, der sich für den Beitritt der Kulturstadt als erster ostdeutscher Stadt zum Netzwerk der Zufluchtsstädte als Zeichen gegen Intoleranz und für die Freiheit des Wortes einsetzt und maßgeblich zur Finanzierung des Projekts beiträgt. Mit Votum des Hauptausschusses wurde der Beitritt der Stadt – vorbehaltlich der Bereitstellung der finanziellen Mittel – beschlossen.

Zuständige Organisationseinheit(en)

Ansprechpartner

    Angela Egli-Schmidt
    Email: angela.egli-schmidt@stadtweimar.de
    Telefon: (03643) 49 95 21
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