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Zwiebelmarkt unter Corona-Bedingungen geht nach fünf Tagen erfolgreich zu Ende

Zwiebelmarktkönigin Katrin Hartung und Oberbürgermeister Peter Kleine beim traditionellen Rundgang zur Zwiebelmarkteröffnung. Foto: Stadt Weimar.

Der 367. Zwiebelmarkt fand in diesem Jahr mit besonderem Hygienekonzept über fünf Tage vom 7. bis 11. Oktober statt und lockte insgesamt rund 75.000 Besucherinnen und Besucher an. Die Spitzenwerte im Besucheraufkommen entfielen dabei erwartungsgemäß auf das Wochenende mit verkaufsoffenem Sonntag.

Nachdem der Markt am Mittwoch ungewöhnlich ruhig mit etwa der Hälfte der insgesamt 50 angemeldeten Zwiebelbauern angelaufen war, und noch einen Wochenmarktcharakter ausstrahlte, stellte sich spätestens mit Eintreffen aller Standbetreiberinnen und Standbetreiber zum Wochenende auch eine durchaus festliche Stimmung ein.

Trotz anfänglicher Befürchtungen, zeigten sich die Zwiebelbauern zum Abschluss des Marktes durchaus zufrieden. Durch die Ausweitung der Verkaufstage hatten die ersten Stände schon am Samstag erste Engpässe in ihrem Sortiment zu verzeichnen. Vier Stände hatten am Samstag bereits ihr gesamtes Sortiment abverkauft. Auch der traditionelle Zwiebelmarktkalender war am Samstagnachmittag restlos ausverkauft.

Durch die pandemiebedingten Einschränkungen, die in diesem Jahr für eine Reduktion des Marktgebietes und der Attraktionen gesorgt hatten, war das Einsatzaufkommen insgesamt deutlich ruhiger als in den vergangenen Jahren. Auch das Ausschankverbot wird dazu maßgeblich beigetragen haben.

Das Ordnungsamt registrierte insgesamt nur sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht auf dem Marktgebiet und eine grundhafte Akzeptanz aller Besucherinnen und Besucher für die Maßnahmen. Lediglich in einem Fall musste ein Platzverweis ausgesprochen werden. 

Gegen das Glasverbot wurden keine Verstöße registriert.

Insgesamt wurden 84 Ordnungsgelder am Wochenende von Freitag bis Sonntag verhängt. Die Meisten davon aufgrund von Parkverstößen (insg. 76), gefolgt von Verstößen gegen die Maskenpflicht. Es wurde ein Verstoß gegen das Veranstaltungs- und Musikverbot während des Zwiebelmarktes festgestellt.

Einsätze, die auf den vergangenen Zwiebelmärkten nicht außergewöhnlich waren, etwa Körperverletzungsdelikte, Beleidigungen oder Diebstähle, konnten in diesem Jahr nicht festgestellt werden. Verluste von Personen oder Gegenständen wurden nicht angezeigt. Dementsprechend zieht auch die Polizeiinspektion Weimar in diesem Jahr ein durchweg positives Fazit.

Die Parkplatzsituation wird in diesem Jahr als entspannt bewertet. Die Stadtverwaltung bewirtschaftete nur den Hermann-Brill-Platz, der selbst zu Spitzenzeiten nicht voll ausgelastet war. Es musste kein Fahrzeug abgeschleppt werden.

Oberbürgermeister Peter Kleine zeigte sich zum Abschluss des Marktes sichtlich zufrieden: „Ein Zwiebelmarkt, der sich auf seine historischen Wurzeln besinnt zeigt, dass er den Nerv Vieler getroffen hat. Es hat mich überrascht, dass der Markt so friedlich, gemütlich, entspannt und ohne gravierende Verstöße zu Ende gegangen ist. Auch der konsequente Ausschluss des Alkoholausschanks auf dem Zwiebelmarkt hat zu einer Friedlichkeit beigetragen, die wir so nicht mehr kennen. Eine durchaus sympathische Entwicklung! Dass auch die Heldrunger Zwiebelbauern ein so positives Fazit ziehen, bestätigt uns zusätzlich in unserem diesjährigen Konzept. Jetzt gilt es, die Erfahrungen des Zwiebelmarktes für kommende Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt gut zu nutzen. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit!"