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Weimar ist ein "Ort der Vielfalt"

Die Stadt Weimar wurde am 23. September 2008 in Berlin durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus ausgezeichnet. Damit gehört Weimar zu den ersten 66 Städten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland, die den offiziellen Titel eines "Ortes der Vielfalt" führen dürfen.

Die Stadt Weimar wurde am 23. September 2008 in Berlin durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für ihr Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus ausgezeichnet. Damit gehört Weimar zu den ersten 66 Städten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland, die den offiziellen Titel eines "Ortes der Vielfalt" führen dürfen.  
Im feierlich inszenierten Rahmen des Berliner "Umspannwerk" wurde den 66 Gebietskörperschaften auf der Veranstaltung ein Schild verliehen, das sie sichtbar als "Ort der Vielfalt" ausweist und zeigt, dass Weimar und seine 65 ‚Partner’ sich mit besonders vorbildlichem Engagement für Vielfalt, Toleranz und Demokratie einsetzen. Insgesamt hatten sich rund 150 Städte für den Titel "Orte der Vielfalt" beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben.  
Weimar wird ausgezeichnet, weil hier "das Bekenntnis für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" in besonders großer gesellschaftlicher Breite und durch die Aktivitäten zahlreicher Institutionen, Initiativen, Parteien und einzelner Bürger gelebt wird. Herausgehoben werden dabei das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus, das in der Vergangenheit und bis heute immer wieder eine übergreifende gesellschaftliche Basis vorweisen konnte, die Angebote der Gedenkstätte Buchenwald und der Europäischen Jugendbildungs- und begegnungstätte (EJBW), das Gleichstellungsbüro der Stadt, der Kriminalpräventive Rat und die drei kommunalen Beiräte der Stadt: der Ausländerbeirat, der Seniorenbeirat und der Behindertenbeirat. 
"Mit der Zukunftskonferenz ‚Weimar zugewandt – für eine weltoffene und tolerante Stadt’, in der auch die ‚Weimarer Vereinbarung’ erarbeitet wurde", sei es der Stadt mit ihren Bürgern zudem gelungen, die Gemeinsamkeiten und die Abwehrkräfte für ein solidarisches und weltoffenes Weimar zu stärken und in nachhaltigen Projekten zu festigen. 
Weimars Dezernent für Soziales, Jugend und Bildung, Dirk Hauburg, hat den Titel und das dazu gehörige Schild in Empfang genommen. Noch bis zum Jahr 2010 können sich Kommunen bei der Bundesregierung um den Titel "Ort der Vielfalt" bewerben. Ziel der Initiative ist es, die aktiven Kräfte in den Städten durch diese Auszeichnung zu bündeln und zu unterstützen.