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Tag der offenen Tür / 25 Jahre Gewerbegebiet Weimar Nord

Wenn am 10. September (10-16 Uhr) über 30 Unternehmen einen Tag der offenen Tür veranstalten und damit ihr Leistungsbild vorstellen, feiern sie gleichzeitig die seit 25 Jahren andauernde erfolgreiche Entwicklung des Weimarer Nordens zum bedeutenden Wirtschafts-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandort.

Hier finden Sie das Programm (klicken)

Die Erfolgsgeschichte begann im Oktober 1990 mit dem Planungsaufstellungsbeschluss des Stadtrats für den Bebauungsplan eines Gewerbegebietes. Dann ging es Schlag auf Schlag: Im März 1991 wurde das erste Grundstück angekauft, im April der Antrag auf Förderung wirtschaftlicher Infrastruktur gestellt, mit dem 60 Prozent Förderung durch das Land Thüringen gesichert waren. Im August 1991 begannen die ersten Erschließungsmaßnahmen. Die Firmen R. Stahl Schaltgeräte GmbH und Jenapharm GmbH (heute Bayer Weimar) kauften die ersten Flächen und wollten investieren.


Der offizielle Spatenstich folgte am 29. Januar 1992. Im selben Jahr starteten große Unternehmen wie Bayer und Glatt mit den Bauarbeiten, die durch Erweiterungen in jüngster Zeit bis heute andauern.
1997 konnten die Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Die Gesamtherstellungskosten beliefen sich auf 15 Millionen Euro, davon 5,4 Millionen Euro Fördermittel des Landes. Heute sind im Gewerbegebiet über 30 Unternehmen mit insgesamt über 1.000 Arbeitsplätzen ansässig. Damit ist das Gebiet nahezu vollständig belegt.

Im Altstandort zwischen Rießnerstraße, Industriestraße und Nordstraße waren zur DDR-Zeit bedeutende Industriebetriebe wie das VEB Uhrenwerk Weimar, das Spezialbaukombinat Wasserbau oder die VEB Spezialmontagen aus dem Kombinat SKET Magdeburg ansässig.
Heute hat sich dieses Areal komplett gewandelt, vor Ort findet man den für Weimar typischen vielfältigen Branchenmix aus kleinen und mittleren Unternehmen. Betriebe aus den Bereichen Bau, Groß- und Einzelhandel, Biotechnologie, KFZ-Service bis hin zum Bildungsträger oder Eventveranstalter haben sich niedergelassen. Nicht zu vergessen die Stadtwerke Weimar – Stadtversorgungs-GmbH und die Stadtwirtschaft sowie der Kommunalservice Weimar.

Bei den Stadtwerken wird am 10. September gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, dem Thüringer Wirtschaftsminister und dem Landrat des Weimarer Landes die offizielle Eröffnung des „Tages der offenen Tür“ begangen. Auf den Tag genau vor fünf Jahren wurde am selben Ort mit tausenden Besuchern das zwanzigjährige Jubiläum gefeiert.

Wie dem Programmflyer und dem Rathauskurier Nr. 14 zu entnehmen ist, wird am kommenden Samstag an 30 Stationen zwischen 10 und 16 Uhr ein spannendes Programm geboten. Es gibt lehrreiche Firmenrundgänge und Produktpräsentationen, viele Unternehmen halten Angebote für Kinder parat. Die Besucher und Besucherinnen können mit dem Hubschrauber fliegen oder den kostenfreien Shuttleservice der Stadtwerke Weimar nutzen. Für Unterhaltung und das kulinarische Wohl ist bestens gesorgt.

Für Schüler in der Berufsorientierung und Fachkräfte werden besondere Informationen bereitgehalten. Im Handwerksbildungszentrum Weimar informieren IHK, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Berufsbildungszentrum Weimar, Tibor GmbH und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft zu Ausbildungsberufen, Qualifizierung und dem Thema „Lebenslanges Lernen“.

 

Flächenbilanz des Gewerbegebietes Weimar-Nord aktuell:

Nettofläche: 31,4 ha, frei 0,5 ha (GE)
Größe geförderte Bruttofläche in ha 40
Größe geförderte Nettofläche in ha 31,47
Belegung in %: 98 %


2015: in den drei größten Unternehmen des Gebietes arbeiten allein 740 Mitarbeiter