Presse
weimar.deStadtAktuellStadtverwaltung bittet um Spenden für Flüchtlinge

Stadtverwaltung bittet um Spenden für Flüchtlinge

In den nächsten Wochen wird auch die Stadt Weimar vermehrt Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen und sie versorgen. Trafen bisher rund 15 Flüchtlinge pro Woche in Weimar ein, wird sich diese Zahl ab der kommenden Woche aufgrund der Zuweisungen des Landes auf wöchentlich circa 100 erhöhen. Die Stadt Weimar hat zur Versorgung dieser Menschen einen Arbeitsstab einberufen, der regelmäßig die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Weimar betrachtet und entsprechende Maßnahmen ergreifen wird.

Oberbürgermeister Stefan Wolf leitet diese Arbeitsgruppe: "Wir müssen uns dieser Aufgabe stellen, die eine große Herausforderung für uns alle sein wird. Hier geht es um Menschen aus Syrien, die aus der größten Not zu uns kommen. Ich bitte alle Weimarerinnen und Weimarer, diesen Menschen zu helfen und uns bei dieser Aufgabe zu unterstützen."

Durch die hohe Anzahl der Flüchtlinge stößt die Stadtverwaltung Weimar demnächst an die Grenzen ihrer Versorgungsmöglichkeiten, externe Liefer­kapazitäten sind bereits stark eingeschränkt. Daher bittet die Stadt Weimar die Bevölkerung um Spenden für die Flüchtlinge.

Spenden können bei den Stadtwerken abgegeben werden

Ein besonderer Bedarf besteht derzeit an Betten, Matratzen, Decken, Bettwäsche, Schlafsäcken, Luft­matratzen, Kissen, Tischen und Stühlen (Camping-, Bierzeltgarnituren), Hygieneartikeln, Hand- und Bade­tüchern.

Die Spenden können abgegeben werden ab Samstag, 12. September 2015, regelmäßig am Sonnabend von 9 bis 14 Uhr, von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 16 bis 18 Uhr und am Freitag von 14 bis 18 Uhr bei den Stadtwerken in der Industrie­straße (Ausschilderung erfolgt).

Spendentelefon eingerichtet

Weiterhin ist ab Mittwoch, 9. September 2015, ein Spendentelefon eingerichtet. Es ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr freigeschaltet. Unter der Weimarer Rufnummer 03643 4341555 können Fragen rund um das Thema "Spenden" gestellt werden, sei es z.B. zu weiteren Sachspenden oder zur Abholung größerer Spenden.

In den nächsten Tagen wird außerdem ein städtischer Internetauftritt zum Thema "Flüchtlinge" freigeschaltet. Hier sollen Informationen und Hinweise für Helferinnen und Helfer wie auch für Flüchtlinge mehrsprachig gebündelt werden. Außerdem werden diese Informationen auch über Facebook und Twitter veröffentlicht. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Medien wird ebenfalls weiter ausgebaut, so dass die Weimarer Bevölkerung weitgehend mit allen notwendigen Informationen zur Flüchtlingshilfe versorgt werden kann.

mehr zu Migranten in Weimar