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Stadt Weimar und ACHAVA erinnern gemeinsam an Buchenwald-Überlebende

Am 11. April jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald zum 76. Mal. Aus Pandemie-Gründen ist auch in diesem Jahr die Möglichkeit des öffentlichen Gedenkens stark eingeschränkt. Neben den offiziellen Feierlichkeiten im Deutschen Nationaltheater und in der Gedenkstätte Buchenwald können Bürgerinnen und Bürger dennoch persönlich ihr Gedenken zum Ausdruck bringen:

Foto: Stadt Weimar/Gedenkveranstaltung auf dem Stéphane-Hessel-Platz

Die Stadt Weimar wird gemeinsam mit den ACHAVA Festspielen Thüringen in besonderer Weise der Buchenwald-Opfer gedenken. Am 11.4. werden Blumengebinde der Stadt an fünf Großbildern der Ausstellung „DIE ZEUGEN“ niedergelegt, die an Überlebende des KZ erinnern:

Chaim Bukszpan (gestorben am 27.9.2020), Standort: Bahnhofsvorplatz

Ottomar Rothmann (gestorben am 14.12.2018), Standort: Buchenwaldplatz

Aleksandr Bytschok (gestorben am 27.3.2021), Standort: Rathenauplatz

Magda Brown (gestorben am 7.7.2020), Standort: Weimarplatz

Günter Pappenheim (gestorben am 31.3.2021), Standort: Stéphane-Hessel-Platz

„Wir denken am Jahrestag der Befreiung Buchenwalds ganz besonders an die Überlebenden, von denen wir uns in den letzten Jahren verabschieden mussten – etwa die beiden Ehrenbürger Ottomar Rothmann und Günter Pappenheim. Sie alle bleiben uns gegenwärtig. Ihrem Vermächtnis war, ist und bleibt die Stadt Weimar zutiefst verpflichtet“, unterstrich Oberbürgermeister Peter Kleine.

Parallel zur Blumenniederlegung wird ACHAVA am Abend des 11.4. an alle 22 Zeugentafeln eine Kerze abstellen und entzünden. „Die Bürgerinnen und Bürger Weimars sind den ganzen Tag über herzlich eingeladen, Blumen oder Kerzen zu den ZEUGEN-Bildern zu bringen. Jede Einzelne und jeder Einzelne kann damit ein individuelles Zeichen gegen das Vergessen setzen“, betonte Martin Kranz, Intendant von ACHAVA.

Es gelten die allgemein bekannten Abstands- und Hygieneregeln.