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Stadt Weimar startet Kampagne "WEIMAR FREIHEIT LIEBEN" zur Kreisfreiheit

Am 8. Dezember 2015 hat Ober­bürger­meister Stefan Wolf die Kampagne "WEIMAR FREIHEIT LIEBEN" zum Erhalt der Kreisfreiheit der Stadt Weimar gestartet.

Die Thüringer Landesregierung plant eine Gebiets­reform, nach der Weimar seinen Status als kreisfreie Stadt noch in dieser Legislatur­periode verlieren soll. Hauptargument: Weimar hat weniger als 100.000 Einwohner (es sind rund 64.000) und das rechne sich nicht für eine kreisfreie Stadt.

"Die Aufgabe der Kreisfreiheit würde der Bedeutung Weimars nicht gerecht", so Ober­bürger­meister Stefan Wolf, "Einbußen im zweistelligen Millionenbereich wären die Folge, und das nicht nur in der Hoch­kultur, sondern es träfe auch die Jugendförderung, den Sozialbereich, die Sportvereine und all die anderen vielen kleineren Einrichtungen und Vereine unserer Stadt.

Weimar ist viel mehr als eine Einwohnerzahl

"Weimar ist viel mehr als eine Einwohnerzahl: die Klassikerstadt ist ein touristisches Zentrum in Thüringen, das mit seiner wechselvollen und janusköpfigen Geschichte und seinem reichen Kultur­angebot überdurchschnittlich viele Menschen aus aller Welt anzieht. Den Beweis, dass sich die Kreis­freiheit für die Stadt Weimar nicht rechnet, konnte die Landesregierung bisher nicht erbringen.

"Weimar wirkt weit über Thüringen hinaus", so die Geschäftsführerin der weimar GmbH, Ulrike Köppel, die für die Wirtschaftsförderung, den Kongress- und den Tourismusservice der Stadt zuständig ist, bei der Präsentation der Kampagne, "wir haben mit Weimar eine Weltmarke in Thüringen, die wir ohne Not nicht aufgeben dürfen!"

Finanzielle Einbußen und politischer Einflussverlust drohen

Mit der Einkreisung würden für Weimar neben den finanziellen Einbußen auch politischer Einfluss­verlust und geringere Entscheidungsbefugnisse einhergehen. Deshalb lehnen der Ober­bürger­meister und die Stadtverwaltung die Reform ab.

Mit der Kampagne "WEIMAR FREIHEIT LIEBEN" wird die Stadt Weimar in den nächsten Wochen und Monaten versuchen, Einfluss auf die anstehende Entscheidung des Landesregierung zu nehmen. Aktivitäten in diversen Medien und im  Internet wie z.B. ein Musikvideo zur Kreisfreiheit unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, vielfältige Informationsmaterialien  und -veranstaltungen für die Bevölkerung, Solidaritätsbekundungen prominenter Personen und Einrichtungen sind nur erste Schritte der Kampagne.
 
Weitergehende Informationen finden Sie auch unter:

www.weimar-freiheit-lieben.de