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Stadt bohrt Notwasserbrunnen für Weimar-West und Weimar-Nord

Auf drei stadteigenen Grundstücken in Weimars größten Wohngebieten werden voraussichtlich ab 7. Juni bis Ende August Notwasserbrunnenanlagen errichtet.

Für den Havariefall entstehen in Weimar-West im Bereich des Stadtteilparks, in Weimar-Nord auf der Grünfläche neben dem Spielrondell Marcel-Paul-Straße sowie auf dem Gelände des BBZ an der Lützendorfer Straße je eine Brunnenanlage für die Absicherung der Trinkwasserversorgung im Notfall. 

Für die Herstellung der Notwasserbrunnen sind Bohrungen bis zu einer Tiefe von 70 m bei einem Durchmesser von ca. 50 cm nötig. Den sichtbaren Geländeabschluss bilden rund sieben Tonnen schwere Stahlbeton-Brunnenschächte, deren Schachtabdeckung mit dem vorhandenen Geländeniveau abschließen. Diese sind mit Fertigstellung mit einer integrierten Wasserpumpe sowie angrenzenden Elektrosäule ausgestattet.

Die Planungs- und Baumaßnahmen in Höhe von insgesamt 170.000 € werden zu 100% über Fördermittel aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung gefördert.

Gemäß Wassersicherstellungsgesetz (WasSiG) ist die Stadt verpflichtet, eine Planung zur Trinkwassernotversorgung aufzustellen.

Die Sicherstellung der Bereitstellung des lebensnotwendigen Trinkwasserbedarfs ist insbesondere für drei Versorgungsgebiete mit großer Bevölkerungszahl unabdingbar, da hier bis heute keine entsprechenden Einzelanlagen existieren.  Die Versorgung der Zivilbevölkerung im Not- bzw. Havariefall und die damit verbundene Deckung des lebensnotwendigen Bedarfs an Trinkwasser kann somit in Zukunft sichergestellt werden.