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Rast- und Spielplatz in Tiefurt übergeben

"Mit dem Bau dieses Rast- und Spielplatzes werden Gäste wie Bewohner gleichermaßen angesprochen", betonte Oberbürgermeister Stefan Wolf bei der feierlichen Übergabe der neuen, kombinierten Tiefurter Anlage 2009 an die lokale und touristische Öffentlichkeit am 7. Mai 2009.

"Mit dem Bau dieses Rast- und Spielplatzes werden Gäste wie Bewohner gleichermaßen angesprochen", betonte Oberbürgermeister Stefan Wolf bei der feierlichen Übergabe der neuen, kombinierten Tiefurter Anlage 2009 an die lokale und touristische Öffentlichkeit am 7. Mai 2009. Am Rande des denkmalgeschützten Tiefurter Parkes und unmittelbar am Ilmtal-Radwanderweg gelegen, ist nun ein Spielbereich für die Tiefurter Kinder, die Kinder von Parkbesuchern, für Radwanderer und aber auch für ältere Mitbürger entstanden, welcher die vorhandenen Ball- und Laufspielmöglichkeiten durch Kletter-, Schwing- und Drehgeräte ergänzt. Gleichzeitig wurde auch das Gehölz rundherum in den Spielplatz integriert. Die Spielgeräte stehen größtenteils auf einem Wiesenteppich. Für Kleinkinder gibt es außerdem eine Sandspielfläche in unmittelbarer Nähe zum Aufenthaltsbereich der Eltern.Im Weimarer Ortsteil Tiefurt gab es bisher keinen Spielplatz, da keine nutzbaren städtischen Flächen zur Verfügung standen. Durch Flächentausch konnte im Jahr 2006 aber ein Grundstück erworben werden. Nach der Bereitstellung der finanziellen Mittel im Haushalt der Stadt Weimar konnte dann im Jahr 2008 mit der Planung (Planungsbüro freiraumpioniere) begonnen werden. Das Ziel war die Einrichtung eines Spielpunktes für Vor- und Grundschulkinder, der zugleich als Rastplatz für Radtouristen, Familien, Wanderer oder Kindergruppen fungieren kann.Dabei war es nicht ganz leicht, die neue Anlage in die natürlich gestaltete Landschaft am Tiefurter Parks zu integrieren, ohne die Wahrnehmung des Kulturdenkmals zu beeinträchtigen. Außerdem mussten die Auflagen der Wasserbehörde hinsichtlich des Standortes im Überschwemmungsgebiet der Ilm eingehalten werden.Seit Abschluss der Bauarbeiten nutzten schon zahlreiche Radwanderer und Familien, Ortsansässige und Touristen den neu entstandenen Aufenthaltsbereich in der Ilm- Aue. Die Holzspielgeräte wurden übrigens von der Fa. Spielart aus Laucha hergestellt.PLANUNG UND FINANZIERUNGPlanungsbüro:freiraumpioniere landschaftsarchitektenHerr Hamberger, Frau KrebCranachstraße 4799423 WeimarBauausführung:                  R – BauHerr ReinschAm Waldschlösschen 4199425 WeimarKostenGesamtkosten incl. Planung / Baubetreuung: 46.250,- € aus Haushaltsmitteln der Stadt Weimar