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Obelisk und Manhès-Gedenkstätte saniert

Der Obelisk sowie die Gedenkmauern mit der Gedenkstätte für den Buchenwald-Überlebenden und Ehrenbürger Weimars, Henri Manhès, an der Ettersburger Straße sind in den vergangenen Wochen unter Federführung der Unteren Denkmalschutzbehörde restauratorisch instandgesetzt worden.

Das Ergebnis der Maßnahmen ist deutlich wahrnehmbar. Der auf das Mahnmal Buchenwald zuweisende Obelisk an der Ettersburger Straße, 1958 aus rötlichen Quarzporphyr-Quadern errichtet, steht gereinigt und mit neu ausgelegter Schrift. Von dem 7 m hohen Obelisk und seiner Standfläche entfernt wurden Schmutz- und biogene Auflagerungen. Ebenso gereinigt wurden die Gedenkmauern am Beginn der Blutstraße. Ausgeplatzte Fugen des Muschelkalkmauerwerks sind neu mit Fugenmörtel versehen worden, und auch hier wurde Schrift neu ausgelegt. Ausgeführt wurden die Leistungen von dem Erfurter Unternehmen Nüthen Restaurierungen.

Der nun wieder gut lesbare Schriftblock an der nordseitigen der beiden Mauern ist Teil der Gedenkstätte, die dem französischen Widerstandskämpfer, Buchenwald-Häftling und späteren Ehrenbürger Weimars Frédéric-Henri Manhès (1889 – 1959) gewidmet ist. Bestimmend für das Denkmal ist das ca. 50 x 60 cm² große Reliefporträt des Ehrenbürgers der Stadt, das 1963 an die Mauer angebracht wurde. Die bronzene Platte ist von dem im Metallfach versierten Restaurator Benito Sellin umfassend gereinigt und konserviert worden.

Die Maßnahmen am Stein wie auch die an der Bronze wurden, unter Federführung der Unteren Denkmalschutzbehörde, aus dem städtischen Haushalt finanziert. Sie schlugen insgesamt mit etwas mehr als 4.000 € zu Buche.