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Neues Bauhaus-Museum Weimar: Oberbürgermeister Peter Kleine erleichtert über Entscheidung zur Fassade

Der Stiftungsrat der Klassik Stiftung Weimar entschied in seiner gestrigen Sitzung unter anderem über die endgültige Fassadengestaltung des neuen Bauhaus-Museums Weimar. Statt der ursprünglich geplanten Glasfassade wird nun eine von Experten favorisierte Alternativvariante realisiert.

Ansicht des neuen Bauhaus-Museums aus Richtung Südost (Quelle: Klassik Stiftung Weimar; Autor: Heike Hanada)

Oberbürgermeister Peter Kleine, der dem Stiftungsrat angehört, hatte sich in der Sitzung wie vom Stadtrat beauftragt für die Beibehaltung der Glasfassade eingesetzt. Er zeigte sich dennoch erleichtert: „Es ist wichtig, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist und alle Beteiligten wissen, wie das Museum am Schluss aussehen wird.“

Zu den ausführlichen und intensiven Diskussionen im Stiftungsrat sagte Peter Kleine: „Die Fachjury hat deutlich gemacht, dass die Gestaltung ohne Glasaufhängung die idealere ist. Das hat den Stiftungsrat mehrheitlich dazu veranlasst, für diese Variante zu stimmen.“

Die Klassik Stiftung Weimar wird nun eine neue Tektur mit der abgeänderten Fassadengestaltung für den Baukörper bei der Stadt beantragen. „Wir werden das prüfen. Ich sehe aber keine rechtlichen Gründe, die Abänderung nicht zu genehmigen“, so der Oberbürgermeister.

„Ich hoffe sehr, dass die Diskussionen über das Thema damit ein Ende finden. Wir alle haben Grund, stolz auf diesen neuen Museumsbau zu sein, der unser Weimarer Bauhaus-Erbe auf Augenhöhe mit Berlin und Dessau endlich angemessen präsentieren wird“, betonte Peter Kleine.