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LKW-Brand auf der Autobahn

Aufgrund der Einsatzmeldung eines LKW-Brandes auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Frankfurt gab es am 14.08.2019 um 06:56 Uhr eine Alarmierung für die Feuerwehr Weimar. Daraufhin rückten die diensthabende Wachschicht der Berufsfeuerwehr mit der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Legefeld und dem Einsatzleitdienst zur Einsatzstelle aus.

Foto: Stadt Weimar/Feuerwehr

Bereits auf der Anfahrt war die große Rauchsäule ersichtlich. Da die genaue Brandstelle auf der Autobahn aber weiterhin unklar war, sind zeitgleich auch Feuerwehren aus dem Landkreis Weimarer Land alarmiert gewesen.

Vor Ort angekommen stand ein LKW-Auflieger bereits in Vollbrand. Entsprechend der Kilometerangabe der Autobahn handelte es sich bei der Einsatzstelle um die Gemarkung der Gemeinde Nohra. Der LKW-Fahrer hatte die Zugmaschine rechtzeitig vom Sattelauflieger trennen können und in genügend Abstand zum Brand abgestellt. Die ersteintreffenden Kräfte begannen, die Löschmaßnahmen mittels Schaum durchzuführen.

Im Verlauf der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass es sich bei der Ladung des Sattelaufliegers um Lithium-Akkus handelt. Diese haben die Besonderheit, nur schwer abgelöscht werden zu können. Für die Brandbekämpfung mussten daher weitere Tanklöschfahrzeuge anderer Feuerwehren zur Einsatzstelle beordert werden.

Da normalerweise der Schichtwechsel der Berufsfeuerwehr um 07:30 Uhr stattfindet, waren die Kollegen der neuen Schicht bereits im Gefahrenschutzzentrum anwesend, als ein weiterer Notruf einging. Die Kollegen der alten Schicht befanden sich zu dieser Zeit noch auf der Autobahn. Von der neuen Schicht wurden daraufhin freie Fahrzeuge besetzt, um dem Alarmstichwort „ausgelöster Heimrauchmelder“ nachzugehen. An der Einsatzstelle führte der Wachabteilungsleiter eine Lageerkundung durch. Es handelte sich hier jedoch um einen Fehlalarm.

Die Einsatzstelle auf der Autobahn wurde um 8:16 Uhr von den Weimarer Einsatzkräften verlassen. Der Einsatz lief mit den örtlichen Feuerwehren noch über mehrere Stunden weiter.