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Ehringsdorfer Feuerwehr-Kameraden zurück aus dem Katastrophengebiet

In mehreren Ortschaften im Umkreis der Grand-Prix-Strecke Nürburgring hatten sie seit Samstag den Auftrag, Trinkwasser zu transportieren.

Die Ehringsdorfer Feuerwehrleute (v.l.n.r.) Thomas Seyfarth, Stephan Kunert, Stefan Dürschmied, Florian Brühl, Patrick Pawlowsky und Frank Briesner) bei der Rückkehr am Sonntagabend sowie Bilder aus dem Einsatzgebiet. Foto: Freiwillige Feuerwehr Weimar-Ehringsdorf

Sechs Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Ehringsdorf sind gestern Abend gegen 22:15 Uhr nach einem dreitägigen Einsatz im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz sichtlich erschöpft, aber wohlbehalten in der Heimat eingetroffen. In mehreren Ortschaften im Umkreis der Grand-Prix-Strecke Nürburgring hatten sie seit Samstag den Auftrag, Trinkwasser zu transportieren. Der Thüringer Verband, bestehend aus insgesamt 10 Gerätewagen Dekon-P (Dekontamination Personen), wurde zu diesem Zweck aufgeteilt. Die Ehringsdorfer Einsatzkräfte bildeten zusammen mit Kameraden aus Erfurt einen Einsatzzug und versorgten Menschen in Ortschaften, die nur schwer erreichbar waren.

Die Eindrücke aus dem Katstrophengebiet stimmten alle sehr nachdenklich. Es wird sicher noch einige Zeit benötigen, die Bilder der Zerstörung zu verarbeiten.