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Betreuung für jedes Kita-Kind ab Anfang Juni

Nach zahlreichen Lockerungen der Corona-Einschränkungen und einer schrittweisen Rückkehr in Richtung Normalität stellte sich für viele Eltern zuletzt immer deutlicher die Frage nach der Öffnung der Kindergärten – auch in Weimar.

Nach ausführlichen Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung und den Trägern steht nun fest, dass alle Kinder in Weimar ab 2. Juni wieder ihren Kindergarten besuchen können.

Dennoch wird die Kinderbetreuung auch weiterhin nur unter Einhaltung bestimmter, vom Land empfohlener, Rahmenbedingungen möglich sein.

So wird es vorerst keine Umsetzung offener Konzepte geben und die Gruppen werden nicht durchmischt. Die Kindergärten müssen ein Hygienekonzept für ihre Einrichtung erarbeiten und zusätzlich eine Zeit- und Raumplanung entwickeln, um beim Bringen und Abholen der Kinder größere Ansammlungen und eine Vermischung der Gruppen zu vermeiden.

„Job und Familie unter einen Hut zu bekommen ist in der Coronakrise besonders herausfordernd. Die zuletzt lauter werdende Forderung nach einer Öffnung der Kindergärten ist daher mehr als berechtigt.

Darum bin ich froh, dass es uns gemeinsam mit allen Trägern gelungen ist, ein einheitliches Vorgehen zu entwickeln.“ Betont Bürgermeister Ralf Kirsten, zuständiger Sozialdezernent der Stadt Weimar.

Ab 2. Juni können alle Kinder in ihrem Kindergarten betreut werden.

Trotz des Wegfalls der Notbetreuung haben damit auch weiterhin Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen aber auch Alleinerziehende die Sicherheit, dass ihre Kinder durchgehend betreut werden können.

„Ein Wechselmodell, wie es andere Städte bereits praktizieren, stellt viele Eltern nur mehr vor neue Probleme: Konnten sie ihre Kinder bisher in der Notbetreuung oder gar nicht unterbringen, stünden sie in einem Wechselmodell vor wiederkehrenden Betreuungsengpässen. Es ist ein gutes Signal an die Eltern, dass sie dieses Problem in Weimar nicht haben werden.“ Unterstreicht Oberbürgermeister Peter Kleine

Bis es am 2. Juni so weit ist, erfolgt ab 18. Mai die Erweiterung der Notbetreuung um Vorschulkinder und deren Geschwisterkinder, Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf und Kinder des lehrenden Personals an Hochschulen.