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weimar.deStadtAktuellAusstellung zu den Interkulturellen Wochen

Ausstellung zu den Interkulturellen Wochen

„Arabia Felix“. Gaby Al-Talawe / Mannheim zeigt Fotografien in der Stadtbücherei (Steubenstr. 1). Die hervorragende Dokumentation über den Jemen, seine Menschen und Naturschönheiten sind in der 1. und 2. Etage des Hauses vom 25.09. bis 3.11.2007 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen.

„Arabia Felix“. Gaby Al-Talawe / Mannheim zeigt Fotografien in der Stadtbücherei. Die hervorragende Dokumentation über den Jemen, seine Menschen und Naturschönheiten sind in der 1. und 2. Etage des Hauses vom 25.09. bis  03.11.2007 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu besichtigen.„… Von kaum einem anderen Land dieser Welt geht eine solche Faszination aus wie dem Jemen. Oft beschreibt man ihn als sagenumwobenes, unberührtes und ursprüngliches Land, in dem der Tourist unvergessene Eindrücke erleben wird.Gleichzeitig zeigen die Nachrichten ein anderes Bild dieses Landes auf, wilde bärtige Stammeskrieger entführen Touristen und erpressen dadurch die jemenitische Zentralregierung in Sana’a. Was stimmt nun, fragt sich der Jemeninteressierte zu Recht?Wahr ist, dass der Mythos „Arabia Felix“ (glückliches Arabien) sich auf sehr viele unterschiedliche Aspekte gründet, wie die alte Weihrauchstraße, das sagenumwobene Reich der Königin von Saba und die Hauptstadt der Sabäer, das biblische Marib.Die wild bizarren Landschaften des Bergjemen mit seinen einsam gelegenen Dörfchen und der opulenten Steinhausarchitektur lassen den Besucher genauso erstaunen, wie die Lehmhochhäuser Schibams im Wadi Hadramaut.Allein Landschaft und Baudenkmäler beschreiben die Faszination „Arabia Felix“ nur unzureichend. Es sind die Menschen und ihre Gastfreundschaft, die neugierigen Blicke tief verschleierter Frauen, lautes Kindergeschrei beim Anblick des Fremden auf der einen Seite und auf der anderen mühselig arbeitende Bauern auf den Terrassenfeldern, streng religiöse Sitten und Gebräuche, ausgeprägte Stammesstrukturen, die ihren Ausdruck in verschlossen wirkenden, mit Maschinengewehren bewaffneten Kriegern finden…."

 

Die aus Thüringen stammende FotografinGaby Al-Talawe  Die DDR verließ sie 1980 und wanderte mit ihrem palästinensischen Ehemann und Tochter nach Algerien aus. Diese Zeit hat ihr die arabische Lebensweise nahe gebracht und prägt ihr Weltbild über den arabischen Raum bis heute. Seit 1983 lebt sie in Mannheim und arbeitet in einem Ingenieurbüro als Projektleiterin und Konstrukteurin. Als Autodidaktin hat sie sich in die Techniken der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung souverän eingearbeitet. Für sie stehen Menschenwürde und Respekt vor anderen Lebensumständen und Religionen im Vordergrund