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weimar.deStadtAktuellAm Tag des Kaffees: weimarkaffee in die Tourist-Info

Am Tag des Kaffees: weimarkaffee in die Tourist-Info

Mit dem heutigen Welttag des Kaffees, dem 28. September 2007, nimmt der weimarkaffee Einzug in die Weimarer Tourist-Info.

Mit dem heutigen Welttag des Kaffees, dem 28. September 2007, nimmt der weimarkaffee Einzug in die Weimarer Tourist-Info.
"Ab heute bieten wir den weimarkaffee gleich an drei verschiedenen Stellen an", so der Leiter der Tourist-Info Jens Braun, "in der Tourist-Info am Markt, im Atrium und natürlich auf der Homepage - dort allerdings erst ab nächster Woche."
Damit macht Weimars Städtekaffee nun einen großen Schritt in die Öffentlichkeit. Schon vor knapp zwei Jahren war in Weimar - im Rahmen der Hilfsaktionen für die Tsunami-Opfer von Weihnachten 2004 - die Idee dazu geboren worden. „Wir saßen zusammen und überlegten, wie lässt sich die Hilfe für die Tsunami-Opfer über die schnellen Hilfeleistungen hinaus auch nachhaltig gestalten“, so erinnert sich Oberbürgermeister Stefan Wolf. Damals sei mit der Initiative „Weimar hilft“ und dem CaféLaden die Idee entstanden. Heute wird der weimarkaffee als Agenda21-Städtekaffee gemeinsam von der Stadt, dem Agenda21-Büro, der weimar GmbH, der Initiative „Weimar hilft“, der Klassik-Stiftung und dem CaféLaden vertreten.
Einen Agenda21-Städtekaffee gibt es auch schon in manch einer anderen Stadt Deutschlands - erste Beispiele gaben Hannover, Berlin, Köln. Die Agenda 21 ist ein Konzept der Vereinten Nationen, um weltweit die Menschen auf die Möglichkeit von umweltschonendem und global wie sozial bewusstem Handeln für eine zukunftsbeständige Entwicklung aufmerksam zu machen. Das Projekt Städtekaffee verbindet den täglichen Kaffeegenuss mit aktiver Entwicklungshilfe.
Der weimarkaffee steht unter der doppelten Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Wolf und dem Präsidenten der Klassik Stiftung Weimar, Hellmut Seemann. Ein Teil des Verkaufserlöses (1 Euro je Kilogramm) geht an das Projekt „Weimar hilft“ und ermöglicht die Realisierung konkreter Projekte in der Region Mamallapuram.
Nach der verheerenden Flutkatastrophe während der Weihnachtsfeiertage 2004 war es der Wunsch Weimarer Bürger, in der betroffenen Stadt Mamallapuram - wie Weimar eine Stadt mit UNESCO-Weltkulturerbestätten - das Projekt „Weimar hilft“ mittels Spendenaktionen auf den Weg zu bringen. Ziel war es, drei der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschen zu sichern: Gesundheit, Bildung und Einkommen.
Den Bauern der Elkhill Estates Plantage in Südindien wird geholfen, da der Kaffee nur über faire Handelsbeziehungen seinen Weg ins Regal findet. Gesiegelt ist er mit dem BIO-Zeichen und dem UTZ-Certified-Zeichen für fair gehandelten Kaffee. Gut die Hälfte der Ernte kauft die Kaffeerösterei Braun direkt ein. Die Bohnen werden auf der Elkhill Estates Plantage in Südindien ökologisch angebaut und von Hand gepflückt und sortiert, was für hohe Qualität eine wichtige Voraussetzung darstellt.
Erstehen kann man den weimarkaffee vorerst im CaféLaden Weimar (Karlstraße), in der Weimarer Tourist-Info im Atrium und am Markt sowie im Museumsladen in der Frauentorstraße