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50 Flüchtlinge in Weimar eingetroffen

Um 12:15 Uhr erreichten 50 Flüchtlinge aus sieben Nationen heute die Stadt Weimar. Ein Bus der Stadtwirtschaft hatte sie gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt und Sprachmittlern aus Mühl­hausen abgeholt.

In Weimar wurden sie am Verwaltungsgebäude an der Schwanseestraße von Ober­bürger­meister Stefan Wolf begrüßt, der seine Dienst­reise nach Neuwied vorzeitig beendet hatte. "Meine Amtskollegen und ich hatten heute Morgen beschlossen, die Tagung vorzeitig zu beenden, um bei der Ankunft der Flüchtlinge in den verschiedenen Städten  vor Ort zu sein. Ich freue mich sehr, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt gemeinsam mit den freiwilligen Helfern und den sozialen Trägern so engagiert und professionell die Ankunft und Unterbringung organisiert haben", so Stefan Wolf.

Ankunft verlief zügig und problemlos

Die Menschen aus Syrien, Albanien, Afghanistan, Mazedonien, Griechenland und Somalia erhielten in der Schwanseestraße bei der Ankunft einen Versorgungsbeutel mit Getränken und Obst. Anschließend wurden ihre Daten erfasst und der Status der medizinischen Versorgung überprüft. Danach brachten kleinere Busse die Menschen in das Wohnheim in der Nordstraße 11.

Die Gruppe der Flüchtlinge setzte sich aus elf Frauen, elf Kleinkindern und Säuglingen, fünf Kindern im schulfähigen Alter und 23 Männern zusammen. Unter den Flüchtlingen ist ein sechs Monate altes Mädchen aus Syrien das jüngste Kind, ein 48-jähriger Mann aus Afghanistan der älteste Flüchtling.

Die Ankunft der Flüchtlinge verlief zügig und problemlos. Wann weitere Flüchtlinge nach Weimar kommen, ist derzeit nicht bekannt. Angekündigt wurde vom Land, dass Weimar pro Woche circa 100 Flüchtlinge aufnehmen soll. Die Vorbereitungen für weitere Unterkünfte sind angelaufen.

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