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Fragen zu Schule, Kita, Familie und Freizeit

Private Treffen sind mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie zusätzlich einer haushaltsfremden Person erlaubt.

Diese Beschränkungen gelten nicht für:

  • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge,
  • Versammlungen, Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Sitzungen und Beratungen nach den §§ 6a bis 6b der 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO und § 8 Abs. 1 und 2 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO,
  • berufliche und amtliche Tätigkeiten sowie die erforderliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen einschließlich erforderlicher Jagdausübung,
  • Aufenthalte im öffentlichen Raum zum Zweck der Berichterstattung durch Vertreter von Presse, Rundfunk, Film oder anderen Medien,
  • die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs und von Kraftfahrzeugen,
  • Beerdigungen und standesamtliche Eheschließungen, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens 15 Personen nicht überschritten wird,
  • Gruppen einer Einrichtung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO oder eines Angebotes nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO sowie
  • Gruppen im Rahmen des Sportbetriebs nach § 11 Abs. 2 Nr. 3 und 4.

Ausgangsbeschränkung bedeutet, dass man die eigene Wohnung in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit einem triftigen Grund verlassen darf.

Neben der Kontaktbeschränkungen, dienen auch die Ausgangsbeschränkungen der Reduzierung von privaten Kontakten. Je weniger Kontakte wir haben, desto geringer ist das Infektionsrisiko. Gerade abendliche Zusammenkünfte mit Freundinnen und Freunden, Familie oder der Nachbarschaft können ein Infektionstreiber sein.

Triftige Gründe sind z. B.:

  1. Abwendung einer Gefahr für Leib oder Leben oder medizinische Notfälle (akute körperliche oder seelisch-psychische Erkrankung, Verletzung, Geburt),
  2. Notwendige Pflege und Unterstützung kranker und hilfsbedürftiger Menschen oder notwendige Fürsorge für Minderjährige,
  3. Wahrnehmung eines Umgangs- oder Sorgerechts,
  4. Besuch von Lebenspartnern,
  5. Dienstliche, amtliche oder sonstige hoheitliche Tätigkeiten, insbesondere Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutz, sowie die öffentlich-rechtliche Leistungserbringung,
  6. Ausübung beruflicher Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen einschließlich des hierfür erforderlichen Weges zur Kindernotbetreuung,
  7. Schutz vor Gewalterfahrung,
  8. Teilnahme an besonderen religiösen Zusammenkünften anlässlich hoher Feiertage,
  9. Versorgung von Tieren.

Die Auflistung aller triftigen Gründe finden Sie unter § 3b der Sonderverordnung.

Beim Auftreten eines positiven Falles wird im Normalfall keine Schule oder Kita geschlossen.Wenn es aus medizinischer Sicht möglich ist, wird die Quarantäne im Gruppen- bzw. Klassenverband angeordnet. Das heißt, nur die Klasse oder Gruppe, in der der Fall aufgetreten ist, muss für einen gewissen Zeitraum zu Hause bleiben. Ob dieses Vorgehen möglich ist, wird von Fall zu Fall neu entschieden. Das Gesundheitsamt steht bei einem aufgetretenem Fall in engem Kontakt mit der Kita- oder Schulleitung.

Kontaktpersonen von Kontaktpersonen müssen nicht in Quarantäne. Laut RKI wird nur für Kontaktpersonen der Kategorie 1 oder sogenannte Cluster (zum Beispiel Klassenverbände) Quarantäne angeordnet.

Schulen und Kindergärten bleiben bis 31. Januar 2021 geschlossen. Der Präsenzunterricht und der Kindergartenbetrieb beginnen ab dem 1. Februar 2021 im eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe GELB). Die Details des Wiederbeginns werden zu einem späteren Zeitpunkt durch das Thüringer Bildungsministerium bekanntgegeben.

Die Regelungen für den Januar im Einzelnen:

  • Für alle Schülerinnen und Schüler findet in der Zeit vom 11. bis zum 22. Januar häusliches Lernen statt. In der Zeit vom 25. bis zum 29. Januar sind Ferien, das häusliche Lernen pausiert.
  • Schulen können in Abschlussklassen auch im Januar Klausuren und Klassenarbeiten in Präsenz durchführen. Das gilt für die Klassen 9 und 10 der Regelschulen, Klassen 10 und Jahrgansstufen 11/12 bzw. 12/13 der Gymnasien, das 3. Fachjahr der berufsbildenden Schulen.
  • Schülerinnen und Schüler, die zum Ende dieses Schuljahres die Schule voraussichtlich beenden, können auch im Januar eingeschränkten Präsenzunterricht erhalten. Zu diesen Schulabgängerklassen gehören die Klasse 9 des Hauptschulzweigs der Regelschule, Klasse 10 der Regelschule, Jahrgangsstufe 12 bzw. 13 des Gymnasiums, 3. Fachjahr der berufsbildenden Schulen). Diese Möglichkeit gilt nur für die unmittelbare und dringend nötige Vorbereitung auf Abschlussprüfungen und beschränkt sich auf die Prüfungsfächer. Im Unterricht muss das Abstandsgebot ständig gewahrt werden, was in der Regel zur Teilung der Lerngruppen führt.

Weitere Informationen – insbesondere zur Notbetreuung – finden Sie auf der Internetseite des Thüringer Bildungsministerium: www.bildung.thueringen.de.

Für Schulen und Kindergärten gilt ein Stufenkonzept (PDF), das vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport veröffentlicht wurde.

Stufe 1 -Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz (GRÜN)

In Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schulen erhalten alle Kinder und Jugendlichen das volle Betreuungs-und Unterrichtsangebot. Das gesamte Personal ist anwesend. Es gelten zusätzlich vorbeugende Infektionsschutzmaßnahmen, die den Regelbetrieb nicht beeinträchtigen. Zusätzlich können vom zuständigen Ministerium anlassbezogen erweiterte Maßnahmen vorgegeben werden, die z.B. im Einzelfall zu Einschränkungen führen (z.B. Schulspeisung).

Stufe 2 -Eingeschränkter (Präsenz-)Betrieb mit erhöhtem Infektionsschutz (GELB)

Bei begrenztem Infektionsgeschehen (einzelne Infektionen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung oder Schule bzw. bei regional oder lokal erhöhtem Infektionsgeschehen) stellt das Stufenkonzept mehrere eindämmende Maßnahmenbereit, die die Einrichtungen – je nach Anlass und Festlegung – umsetzen und miteinander kombinieren.

Stufe 3 –Schließung (ROT)

Stark steigende Infektionszahlenkönnen dazu führen, dass Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schulen als letztes Mittel vorübergehend schließen müssen.

Die Eltern werden gebeten, die quarantänegerechte Unterbringung ihrer Kinder eigenständig zu
gewährleisten und die Angelegenheit mit dem Arbeitgeber abzuklären.

Bitte beachten Sie die Anweisungen des Personals vor Ort. Ein Besuch ist nur nach vorheriger persönlicher Registrierung jedes/r Besuchers/in möglich. Die Registrierung findet im Eingangsbereich des Klinikums statt. Das Betreten des Klinikums ist außerdem nur über den Haupteingang gestattet.

Es gilt zu beachten:

  • Besucher und Besucherinnen werden mittels Antigentest gescreent. Es entstehen Wartezeiten von bis zu 40 Minuten, bis das Ergebnis vorliegt. Bei einen negativen Ergebnis darf das Haus nach erfolgter Registrierung betreten werden. Das negative Testergebnis gilt für insgesamt sieben Tage und muss danach erneuert werden.
  • Besuchszeit: 15 – 19 Uhr
  • Aufenthalt: max. 1 Stunde
  • Ein/e Besucher/in pro Patient und Tag
  • Für Kinder unter 16 Jahren besteht ein Besuchsverbot.
  • Vor Betreten des Patientenzimmers wenden Sie sich bitte an das Pflegepersonal vor Ort
  • Tragepflicht eines Mundnasenschutzes für die Dauer Ihres Aufenthaltes im Klinikum

Zum Schutz Ihrer Angehörigen bitten wir Sie, die Anzahl Ihrer Besuche auf ein Minimum zu reduzieren.
Beachten Sie darüber hinaus die Hygienehinweise des Klinikums.

Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie bitte das Klinikum vor Ihrem Besuch.

  • Mit einer neuen Allgemeinverfügung verstärkt die Stadt Weimar den Infektionsschutz in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, in stationären Einrichtungen der Pflege, mobilen Pflegeeinrichtungen sowie sonstigen Altenheimen und Seniorenresidenzen. Danach darf jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner nur noch von einer Person pro Tag besucht werden. Diese hat nur mit einem negativen Corona-Schnelltestergebnis Zutritt. Die Schnelltests erfolgen unmittelbar vor Zutritt an Ort und Stelle. Außerdem muss während des Besuches eine FFP2-Maske getragen werden. Die Allgemeinverfügung wird am 4.1. als Anzeige in der Tagespresse veröffentlicht und tritt am Dienstag in Kraft. Sie gilt zunächst bis 31.1.2021.
  • Im Erlass des Thüringer Gesundheitsministeriums zum Vollzug des §9a Abs. 2 und 3 der Dritten Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus vom 14. Dezember werden Sonderregelungen für Pflegeeinrichtungen festgeschrieben: "Ab einem Inzidenzwert von mehr als 200 auf 100.000 Einwohner pro Woche in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt, in der sich die jeweilige stationäre Einrichtung der Pflege oder die besondere Wohnform für Menschen mit Behinderung befindet, ist je Bewohner jeweils täglich nur ein fest zu registrierender Besucher gestattet. Die Besuchsperson darf nicht wechseln." Dies gilt auch für Weimar und die Angehörigen von Menschen, die in Pflegeeinrichtungen untergebracht sind, da Weimar bereits seit einigen Tagen den Inzidenzwert von 200 überschritten hat und eine kurzfristige Besserung nicht absehbar ist. Die Regelung tritt mit Ablauf des 27. Dezember in Kraft.
  • Sofern und solange es ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in der jeweiligen Einrichtung oder der besonderen Wohnform für Menschen mit Behinderungen in der Eingliederungshilfe gibt, sind Besuche verboten. Sofern es in der von einem aktiven SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen betroffenen Einrichtung oder besonderen Wohnform für Menschen mit Behinderungen in der Eingliederungshilfe in sich abgeschlossene, räumlich und personell abgrenzbare Bereiche gibt, gilt das Besuchsverbot nur für die von dem aktiven SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen betroffenen Bereiche. Die nach §12 Abs.1 zuständige Behörde ist unverzüglich zu unterrichten.


Für das Sophien-und-Hufeland-Klinikum gelten diese Regelungen (Sie werden zur Website des Klinikums weitergeleitet).