Coronavirus
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Informationen für Migranten

Aktuelle Entscheidungen der Bundesregierung (22.03.2020) 

 Arabisch Armenisch Farsi Russisch Tigrinya Somali

Deutsch

Am 22.03.2020 hat die Regierung Deutschlands folgendes beschlossen: Die Bevölkerung muss diese Regeln strikt befolgen:

  • Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind grundsätzlich verboten. Ausgenommen sind Familien und Personen, die in einem Haushalt leben.
  • Der Kontakt zwischen fremden Menschen muss auf ein absloutes Minimum reduziert werden.
  • In der Öffentlichkeit muss ein 1,50-Meter-Abstand zwischen fremden Menschen eingehalten werden.
  • Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen sollen von Ordnungsbehörden und Polizei überwacht und sanktioniert werden.
  • Hygienevorschriften sollen in Betrieben für Mitarbeiter und Besucher eingehalten werden.
  • Gastronomiebetriebe sollen geschlossen bleiben. Die Lieferung und das Abholen mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt aber erlaubt.
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege (bspw. Friseure u. Kosmetikstudios) müssen geschlossen werden. Medizinische Behandlungen bleiben erlaubt.

Maßnahmen gegen Coronavirus-Infektionen

Hinweise für die Bewohner*innen von Flüchtlingsunterkünften

Englisch  Arabisch  Persisch/Dari Russisch Somali Tigrinya

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) ist besorgniserregend.

Viele Länder sind betroffen und die Infektionen in Deutschland sind erheblich angestiegen.

Es sind Maßnahmen erforderlich, um eine weitergehende Verbreitung des Virus in Deutschland zu verhindern.

Die Gesundheit jedes Einzelnen muss geschützt werden. Eine Erkrankung kann schwerwiegende Folgen haben und auch zum Tod führen. Betroffen sind ebenfalls geflüchtete Menschen und Migranten.

Erfolgreich gegen das Virus werden wir nur sein, wenn jeder Einzelne durch sein persönliches Verhalten mitwirkt und die festgelegten Maßnahmen einhält.

Befolgen Sie daher bitte unbedingt folgende Regelungen und achten Sie auch auf Ihre Angehörigen:

  • Vermeiden Sie Kontakte zu anderen Menschen mit Ausnahme zu den Angehörigen des eigenen Hausstands.
  • Bleiben Sie deshalb in Ihrer Unterkunft. Verlassen Sie die Unterkunft nur im Ausnahmefall, wenn es in dringend notwendig ist.
  • Halten Sie sowohl in der Flüchtlingsunterkunft als auch im freien Gelände einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen.
  • Der Aufenthalt auf Straßen, Wegen und Plätzen ist weitgehend verboten, nur alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  • Verschieben Sie Feiern auf einen späteren Zeitpunkt. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind verboten.
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Einrichtungen anderer Glaubensgemeinschaften sind verboten.

Diese Regelungen, die den Kontakt zueinander beschränken, sind wichtig, um die Übertragung des gefährlichen Coronavirus und eine Erkrankung zu verhindern. Deshalb droht Ihnen eine Bestrafung, wenn Sie gegen die Regelungen verstoßen.

Es bleiben folgende Einrichtungen und Angebote bis auf weiteres geschlossen:

  • Gastronomiebetriebe, wie Bars, Cafés, Restaurants, Kneipen,
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios,
  • Geschäfte für Kleidung und Schuhe
  • Sportstätten, Schwimmbäder,
  • Kinos, Bibliotheken, Museen, Tierparks,
  • Bildungseinrichtungen,
  • Beratungsstellen,
  • Spielstätten,
  • Prostitutionsbetriebe,
  • Beratungsstellen, wie Migrationsberatung, Suchtberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung
  • Familienzentren, Mehrgenerationshäuser, Frauenzentren.

Eine telefonische und elektronische Erreichbarkeit von Beratungsstellen ist möglich.

Folgende Einrichtungen sind geöffnet, dürfen aber nur in dringenden Fällen einzeln, das heißt nicht in Gruppen, aufgesucht werden:

  • Lebensmittelhandel,
  • Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause,
  • Sparkassen und Banken,
  • Apotheken,
  • Drogerien,
  • Sanitätshäuser,
  • Optiker,
  • Hörgeräteakustiker,
  • Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen,
  • Zeitungs- und Tabakwarengeschäfte.

Bitte informieren Sie sich vorsichtshalber vor dem Besuch, ob die jeweilige Einrichtung geöffnet ist, um unnötige Wege und Kontakte zu vermeiden. Befolgen Sie die Anweisungen des Verkaufsstellenpersonals.

Für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen besondere Vorsicht geboten ist, gelten folgende Beschränkungen:

  • Patienten in Krankenhäusern oder Bewohner in stationären Einrichtungen dürfen pro Tag nur von einer Person besucht werden. Schutz- und Hygienemaßnahmen sind dringend einzuhalten.
  • Personen unter 16 Jahren sowie Personen mit Atemwegserkrankungen dürfen keine Besuche durchführen.

Bitte helfen Sie mit, denn es kommt auf den Beitrag jedes Einzelnen an!

Vermeiden Sie Kontaktaufnahmen und denken Sie bitte auch weiterhin insbesondere an regelmäßiges Händewaschen.

Sie werden informiert, wenn die Beschränkungen nicht mehr erforderlich sein sollten.

Aktuelle Informationen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird ab sofort Asylanträge im Regelfall schriftlich entgegennehmen, Antragstellende erhalten auf dieser Grundlage eine Aufenthaltsgestattung. Persönlichen Anhörungen zu den individuellen Fluchtgründen erfolgen, sobald dies auf Grund der Corona-Pandemie wieder möglich ist. Bescheide für entscheidungsreife Verfahren werden weiterhin erstellt. 

Die kurzen Rechtsmittelfristen laufen demnach weiter! In der Regel zwei Wochen bei "unbegründet". Bei "offensichtlich unbegründet" oder - bei Dublin-Fällen - als "unzulässig" abgelehnt, lediglich eine Woche!

Mehr dazu

Weiteres Informationsmaterial (mehrsprachig)

Der mehrsprachige Podcast der ALBATROS gemeinnützige Gesellschaft für soziale und gesundheitliche Dienstleistungen mbH bietet Hygieneinformationen in den Sprachen Arabisch, Farsi, Armenisch, Russisch, Somali und Tigrinya. 

https://www.albatros-direkt.de

Täglich aktualisierte Informationen zum Coronavirus und zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen bietet die Internetseite www.handbookgermany.de in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Persisch, Französisch und Paschtu.

Psychosoziale Hilfe - Ipso care

Befindet ihr euch in seelischer Notlage? Dann nutzt die psychosozialen Beratungen und kostenlosen Video-Sprechstunden auf www.ipso-care.com/german

Wenn Sie aktuelle Informationen zur Situation in Weimar in einer anderen Sprache benötigen, wenden Sie sich bitte an:

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