Coronavirus
weimar.deStadtAktuellCoronavirusAllgemeine Fragen

Allgemeine Fragen

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat die wichtigsten Fragen und Antworten bezüglich der geltenden Verordnung zusammengefasst.

Die aktuelle Verordnung des Landes Thüringen

Zu den Allgemeinverfügungen der Stadt Weimar

Mit einer weiteren Allgemeinverfügung setzt die Stadt Weimar weitere Eindämmungsmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie in Kraft. Damit wird die 13. Allgemeinverfügung der Stadt Weimar abgelöst. Die Sonderregelungen der Stadt Weimar zur Maskenpflicht, z.B. in allen medizinischen Einrichtungen, bleibt bestehen. Zusätzlich wird die Maskenpflicht auch für Kundinnen und Kunden z.B. auf Wochenmärkten und an Verkaufsständen Pflicht (Punkt 3), um das Verkaufspersonal zu schützen. Außerdem werden nichtöffentliche Veranstaltungen, Zusammenkünfte, private Feiern usw. reglementiert (Punkt 6).

Die 14. Allgemeinverfügung wurde durch weitere Allgemeinverfügungen (14. a., 14. b.) verlängert und ergänzt.

Mit der Allgemeinverfügung 14. b. verstärkt die Stadt Weimar den Infektionsschutz in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, in stationären Einrichtungen der Pflege, mobilen Pflegeeinrichtungen sowie sonstigen Altenheimen und Seniorenresidenzen. Danach darf jede Bewohnerin bzw. jeder Bewohner nur noch von einer Person pro Tag besucht werden. Diese hat nur mit einem negativen Corona-Schnelltestergebnis Zutritt. Die Schnelltests erfolgen unmittelbar vor Zutritt an Ort und Stelle. Außerdem muss während des Besuches eine FFP2-Maske getragen werden.

Falls der Freistaat Thüringen über diese städtischen Regelungen hinausgehende schärfere Regelungen festlegt, gelten diese Regelungen des Freistaates Thüringen.

Einen Überblick über verschiedene Hilfsangebote finden Sie hier

Private Treffen sind mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie zusätzlich einer haushaltsfremden Person erlaubt.

Diese Beschränkungen gelten nicht für:

  • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge,
  • Versammlungen, Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Sitzungen und Beratungen nach den §§ 6a bis 6b der 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO und § 8 Abs. 1 und 2 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO,
  • berufliche und amtliche Tätigkeiten sowie die erforderliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen einschließlich erforderlicher Jagdausübung,
  • Aufenthalte im öffentlichen Raum zum Zweck der Berichterstattung durch Vertreter von Presse, Rundfunk, Film oder anderen Medien,
  • die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs und von Kraftfahrzeugen,
  • Beerdigungen und standesamtliche Eheschließungen, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens 15 Personen nicht überschritten wird,
  • Gruppen einer Einrichtung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO oder eines Angebotes nach § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO sowie
  • Gruppen im Rahmen des Sportbetriebs nach § 11 Abs. 2 Nr. 3 und 4.

Corona-Informationsportal des Landes Thüringen

Ausgangsbeschränkung bedeutet, dass man die eigene Wohnung in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr nur mit einem triftigen Grund verlassen darf.

Neben der Kontaktbeschränkungen, dienen auch die Ausgangsbeschränkungen der Reduzierung von privaten Kontakten. Je weniger Kontakte wir haben, desto geringer ist das Infektionsrisiko. Gerade abendliche Zusammenkünfte mit Freundinnen und Freunden, Familie oder der Nachbarschaft können ein Infektionstreiber sein.

Triftige Gründe sind z. B.:

  1. Abwendung einer Gefahr für Leib oder Leben oder medizinische Notfälle (akute körperliche oder seelisch-psychische Erkrankung, Verletzung, Geburt),
  2. Notwendige Pflege und Unterstützung kranker und hilfsbedürftiger Menschen oder notwendige Fürsorge für Minderjährige,
  3. Wahrnehmung eines Umgangs- oder Sorgerechts,
  4. Besuch von Lebenspartnern,
  5. Dienstliche, amtliche oder sonstige hoheitliche Tätigkeiten, insbesondere Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutz, sowie die öffentlich-rechtliche Leistungserbringung,
  6. Ausübung beruflicher Tätigkeiten und kommunalpolitischer Funktionen einschließlich des hierfür erforderlichen Weges zur Kindernotbetreuung,
  7. Schutz vor Gewalterfahrung,
  8. Teilnahme an besonderen religiösen Zusammenkünften anlässlich hoher Feiertage,
  9. Versorgung von Tieren.

Die Auflistung aller triftigen Gründe finden Sie unter § 3b der Sonderverordnung.

Corona-Informationsportal des Landes Thüringen

In erster Linie geht es darum, dass der Mund und die Nase bedeckt sind.

Als Mund-Nasen-Bedeckung dienen:

  • Tücher
  • Schals
  • selbstgenähte Masken
  • gekaufte Einweg-Masken

Eine medizinische Maske, wie man sie in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen vorfindet, muss nicht verpflichtend getragen werden. Diese sollen dem medizinisch oder pflegerisch tätigem Personal, das es dringend braucht, vorbehalten werden.

  • Beim Anziehen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Mund-Nasen-Bedeckung muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Mund-Nasen-Bedeckung genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Mund-Nasen-Bedeckung ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Die Mund-Nasen-Bedeckung sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Mund-Nasen-Bedeckungen sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Generell gilt:

Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten. Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.

Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von der Pflicht befreit. Bei Kleinkindern unter einem Jahr wird aus gesundheitlichen Gründen davon abgeraten eine Mund-Nasen-Bedeckung aufzuziehen.

Nein. Menschen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Pflicht befreit. Dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen

Was muss ich beim Besuch der Stadtverwaltung beachten?

In der gesamten Stadtverwaltung gelten folgende Regelungen:

  • Pflicht zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen
  • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter)
  • Hygienemaßnahmen einhalten

Ein Besuch der Stadtverwaltung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Für das Bürgerbüro (z.B. Melde-, Pass-, und Ausweisangelegenheiten oder Kraftfahrzeugangelegenheiten) ist dies online unter: tevis.weimar.de  möglich. Alternativ können Termine auch telefonisch unter 03643/762-762 vereinbart werden.

Die Ausgabe des Sozialtickets erfolgt ebenfalls nur nach vorheriger Terminvereinbarung im Bürgerbüro.

Für alle anderen Bereiche sind Termine zuvor telefonisch zu vereinbaren. Der Kontakt zu den jeweiligen Fachämtern ist über die Homepage der Stadt Weimar abrufbar: https://stadt.weimar.de/buergerservice/aemter/ oder https://stadt.weimar.de/buergerservice/anliegen/.

Was muss ich beim Einkaufen beachten?

Beim Einkaufen gelten folgende Regelungen:

  • Pflicht zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen (auch auf dem Parkplatz!)
  • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter)
  • Hygienemaßnahmen einhalten

Was muss ich im Nahverkehr beachten?

Im Nahverkehr gelten momentan folgende Regelungen:

  • Pflicht zur Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen
  • Abstand halten, wenn möglich (mindestens 1,5 Meter)
  • Hygienemaßnahmen einhalten

Die Stadtwirtschaft Weimar weist außerdem auf Folgendes hin:

  • Halten Sie an Haltestellen sowie in den Fahrzeugen möglichst ausreichend Abstand zu anderen Menschen.
  • Nutzen Sie an Haltestellen sowie in den Fahrzeugen die gesamte Länge.
  • Lassen Sie erst aussteigen und steigen dann ein.
  • Fahren Sie - wenn es Ihnen möglich ist - außerhalb der Hauptverkehrszeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie durch die örtlichen Bekanntmachungen, im Kundencenter am Goetheplatz, der VMT-App oder telefonisch unter 0361 19449 (VMT-Servicehotline).

  • Der Anmelder hat als Organisator der Versammlung nach § 8 i.V.m. § 5 Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Grundverordnun -ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO) ein konkretes und schlüssiges Infektionsschutzkonzept zu erstellen. Das Schutzkonzept soll rechtzeitig mit der Anmeldung der Versammlung (spätestens 48 Stunden vor dem Beginn der Versammlung) bei der Versammlungsbehörde vorgelegt werden. Anschließend erfolgt die Prüfung des Konzeptes durch das Gesundheitsamt.
  • Der Anmelder muss potenzielle Teilnehmer seiner Kundgebung frühzeitig über infektionsschutzrechtliche Maßnahmen informieren, etwa unter Einsatz sozialer Netzwerke.

Für Versammlungen nach Art. 8 des Grundgesetzes und Art. 10 der Verfassung des Freistaats Thüringen gilt generell:

  • ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern und Dritten muss durchgängig eingehalten werden
  • Vermeidung von Körperkontakt
  • jeder Teilnehmende hat eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Ausnahme: Durchsagen der/der Versammlungsleiterin und Redebeiträge)
  • Versammlungen unter freiem Himmel müssen an einem festen Ort stattfinden und sind auf 1.000 Teilnehmende beschränkt
  • Versammlungen in geschlossenen Räumen sind auf 100 Teilnehmende beschränkt
  • Die verantwortliche Person muss zusammen mit der Anmeldung bei der zuständigen Behörde ein Infektionsschutzkonzept vorlegen und ist während der Versammlung für die Einhaltung verantwortlich

Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt über einen längeren Zeitraum eine 7-Tages-Inzidenz von 200, dürfen bei Versammlungen unter freiem Himmel maximal 200 und in geschlossenen Räumen 50 Personen teilnehmen. Ab einer Inzidenz von 300 reduziert sich die Personenzahl nochmal auf 25 (außen und innen).

Bitte beachten Sie, dass Zuwiderhandlungen gegen diese gesetzlichen Vorgaben Ordnungswidrigkeiten darstellen.